Katastrophenschutz Westösterreich: Ministerielle Rosstäuscherei ersetzt keinen funktionsfähigen Hubschrauberstützpunkt

BM Gerald KLUG versucht mit Rosstäuscherei Landtag, Gemeinden, Interessensvertretungen von seinem Totalversagen abzulenken

Vomp, Innsbruck, Wien (OTS) - Wenn es noch etwas gibt, was an Peinlichkeit kaum zu überbieten ist, dann die parlamentarische Anfragebeantwortung von BM Gerald KLUG in der Sache Aufrechterhaltung des einzigen über 46 Jahre voll funktionsfähigen Hubschrauberstützpunktes für Katastrophenfälle in Vomp/Schwaz im Nordtiroler Zentralraum.

Da wird mit „Flugstundenspielereien“ ein Bild gezeichnet, welches an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten ist: Während bundesweit die Flugstunden der Bundesheerhubschrauber von Assistenz und Militärflügen zusammengerechnet werden, werden in Vomp krampfhaft die militärischen Flüge abzogen, um damit einen „ministeriellen Äpfel-mit Birnenvergleich“ zu konstruieren und darzustellen, dass der „Vomper Hubschrauber“ eh kaum geflogen sei. Wir als Anrainerinnen und Anrainer haben die jahrzehntelangen positiven Einsätze vermutlich geträumt, wie auch Anrainerbürgermeister zornig vermelden.

Mit GRAUSEN (!) stelle man sich bloß einen Ernstfall in Österreich vor, wenn mit solchen Methoden dann „Landesverteidigung“ aktiv betrieben werden soll – da würden wir wohl besser wieder selber den „Dienst mit der Waffe“ anzutreten haben.

Brisant wird diese ungeheuerliche ministerielle Rosstäuscherei auch dadurch, dass mit dieser Beantwortung der Tiroler Landtag, die Gemeinden, die AK-Tirol, Tausende Damen und Herren, die sich für die Aufrechterhaltung des Katastrophenschutzes per Unterschrift engagiert haben – den wir als Steuerzahlerinnen und Steuerzahler ohnedies selbst finanzieren – bewusst getäuscht werden sollen. In einem „Offenen Brief“ weisen wir daher diese ungeheuerliche Rosstäuscherei zurück – www.gurgiser-team.at – Block „Ja zur Sicherheit …“ (siehe Brief, Anfrage und Anfragebeantwortung) – wo sich die Notwendigkeit der Aufrechterhaltung des Stützpunktes anlässlich der letzten Übung vom 16. Oktober 2015 in Pflach/Reutte deutlich bewiesen hat.

Perfekter und vorsorglicher Katastrophenschutz wird in Zeiten des Klimawandels immer notwendiger (Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa) und darf nicht durch „ministerielle Rosstäuscherei“ außer Kraft gesetzt werden.
Nachdem im Rahmen der parlamentarischen Budgetdebatte in der vergangenen Woche ohnedies eine Aufstockung der Bundesheermittel zu Recht gefordert wird, muss es möglich sein, diesen Stützpunkt mit läppischen Jahresbetriebskosten in Höhe von rund € 40.000,00 aufrecht zu erhalten, statt im Katastrophenfall Tirol entweder gar nicht oder zu spät anfliegen zu können und um sündteures Steuergeld Fremdleistungen ankaufen zu müssen.

Fritz Gurgiser für die „Unabhängige Initiative zum Erhalt des Hubschrauberstützpunktes Vomp“

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