- 27.11.2015, 14:05:27
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„Thema“ über den brutalen Weg zum Schnitzel
Am 30. November um 21.10 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 30. November um 21.10 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert „Thema“ am Montag, dem
30. November 2015, um 21.10 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:
Zu Tode gequält – der brutale Weg zum Schnitzel
Die Bilder schockieren: Schweine, die mit Elektroschockgeräten in den
Schlachtraum getrieben werden, minutenlang im Todeskampf, bis die
Gasbetäubung wirkt. „Es ist grauenhaft anzusehen, doch wir müssen es
zeigen“, sagt ein Tierrechts-Aktivist über die Aufnahmen, die in 20
österreichischen Schlachthöfen illegal gemacht wurden. Sie bieten
einen bisher unbekannten Einblick in die Fleischindustrie. 18
Anzeigen wegen Tierquälerei oder wegen Verstoßes gegen die
Schlachtordnung sind die Folge. „Wer am Schlachthof arbeitet, der
liebt Tiere“, ist Alois Strohmeier von der Firma „Steirerfleisch“
überzeugt und widerspricht damit dem teils brutalen Umgang der
Schlächter in den Filmaufnahmen. „Steirerfleisch“ ist einer jener
Betriebe, die sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert sehen. Dass es
auch ganz anders geht, zeigt der Schweinebauer Norbert Hackl in der
Oststeiermark. Wohin führt uns der Wunsch, täglich Fleisch zu essen
und essen wir die Angst der gequälten Tiere eigentlich mit? Rike
Fochler, Andrea Poschmaier und Oliver Rubenthaler haben recherchiert.
14-jähriger stirbt durch Polizeikugel – seine Mutter im
Exklusivinterview
Der Fall hat Österreich erschüttert: In der Nacht auf den 5. August
2009 erschießt ein Polizist den 14-jährigen Florian Pirker, der in
einen Supermarkt in Krems eingebrochen ist. Es hagelt Kritik an der
Exekutive, aber auch an der Mutter des Jugendlichen. Das ist die
reale Vorlage für den Film „Einer von uns“, der derzeit im Kino
läuft. Der Polizist wird zu acht Monaten bedingt verurteilt und ist
wieder im Dienst. Florians Mutter bewahrt noch immer jenes Gewand
auf, das ihr Sohn zuletzt getragen hat: blutverschmiert mit
Einschussloch. Mit ihren beiden anderen Söhnen musste sie Krems
verlassen. Die Vorwürfe wurden ihr zu viel: „Ich habe keine
Schuldgefühle, dass ich irgendetwas falsch gemacht hätte. Er war mein
kleiner Liebling“. Zum Schmerz über den verlorenen Sohn kamen die
Anfeindungen in ihrer Umgebung. „Meine Arbeit als Kellnerin habe ich
verloren, die Gäste würden ausbleiben, hat es geheißen. Niemand
wollte mit mir sprechen. Man hat unsere ganze Familie verachtet“,
erzählt Ernestine Pirker im Exklusivinterview mit Christian Zechner.
Sunnyi Melles – Schauspielerin und Prinzessin
„Mir ist Arbeit sehr wichtig, ich brauche immer etwas zu tun“, sagt
Sunnyi Melles. Derzeit spielt sie in der ORF-Serie „Altes Geld“ die
weibliche Hauptrolle. Seit 40 Jahren ist die aus einer
Künstlerfamilie stammende Schauspielerin im Geschäft. Schon ihre
Großmutter war Stummfilmstar. Ihre Mutter, auch Schauspielerin,
musste in den 1950er Jahren aus Ungarn fliehen. Sunnyi Melles wuchs
in der Schweiz auf und besaß 15 Jahre lang keinen Pass. Heute lebt
die Künstlerin mit ihrer Familie in München. Seit mehr als 20 Jahren
ist sie mit Peter Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Sayn verheiratet und
trägt in Deutschland den Titel Prinzessin. Eva Kordesch hat Sunnyi
Melles im Wiener Hotel Sacher getroffen, wo die Schauspielerin seit
vielen Jahren bei jedem Wien-Besuch wohnt.
Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.
Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF
SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen
zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden
sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090
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