• 27.11.2015, 10:39:31
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80 Prozent bei Weihnachtsbeleuchtung einsparen

Energiesparverband gibt Stromspartipps

Utl.: Energiesparverband gibt Stromspartipps =

Linz (OTS) - Alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit werden
Lichterketten aufgehängt, auch illuminierte Weihnachtsmänner und
blinkende Tannenbäume haben längst den Weg aus Amerika zu uns
gefunden.

Doch was viele nicht wissen: Ineffiziente Lichterketten,
die in der Weihnachtszeit mehrere Stunden am Tag brennen, können die
Stromkosten ordentlich in die Höhe treiben. Die immer beliebter
werdenden elektrische Lichterpracht verbraucht in den wenigen Wochen
vor Weihnachten so viel Strom, wie tausende österreichische
Haushalte in einem ganzen Jahr. Einige Million Euro an Stromkosten
lassen sich die Österreicher den Glanz kosten.

Es ist aber auch ein großes Einsparungspotenzial vorhanden, weist
auch dieses Jahr der Geschäftsführer des OÖ Energiesparverbandes,
Gerhard Dell hin. "Wichtig ist beim Kauf einen Blick auf die
Lämpchenleistung zu werfen. Dabei entpuppt sich manches
Weihnachtslicht als wahrer Stromfresser". Eine handelsübliche
Lichterkette (35 Lämpchen, á 3 Watt, 8 Stunden am Tag) schluckt mehr
Strom als ein moderner Kühlschrank! [Der Tagesverbrauch einer
Lichterkette liegt mit 840 Wattstunden deutlich höher als der eines
modernen Kühlschranks, der ca. 300 Wattstunden am Tag verbraucht].
Doch es geht auch preiswerter: es gibt Lämpchen, die ein Watt
brauchen und andere, die fünf Watt und mehr brauchen. "Man kann daher
allein durch die Wahl des richtigen Produkts den Stromverbrauch um
bis zu 80 Prozent reduzieren, wenn man auf den künstlichen
Lichterglanz nicht ganz verzichten will".

Am effizientesten, sind Lichterketten mit LEDs (Leuchtdioden), deren
Verbrauch bei einem Bruchteil von konventionellen Lämpchen liegt.
Sinnvoll ist auch der Einsatz von Zeitschaltuhren, die sicherstellen,
dass nicht 24 Stunden lang Strom verbraucht wird, meint Dell.

Auch der Sicherheitsaspekt sollte nicht aus den Augen gelassen
werden, rät der Experte. Es sei ratsam vor dem Kauf zu kontrollieren,
ob das Produkt eine verständliche Bedienungsanleitung, Angaben zu
wichtigen elektrischen Daten und Warnhinweise hat. Häufigster
sicherheitstechnischer Fehler ist, nicht vor Spritzwasser geschützte
und nur für den Innenraum geeignete Produkte im Freien zu verwenden.

Gleiches gelte für Verlängerungskabel, die ebenfalls nicht alle für
die Verlegung im Schnee tauglich seien. Das Verlängerungskabel, das
die Lichterkette mit einer Steckdose im Gebäude verbindet, ist
auch die Quelle einer weiteren groben "Energiesünde": Ein dauerhaft
gekipptes Fenster lässt nicht nur das Kabel, sondern auch Wärme
unkontrolliert ins Freie.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | ESV

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