• 25.11.2015, 11:12:48
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Frauenberger: Fahne gegen Gewalt an Frauen am Wiener Rathaus gehisst

Psychische Gewalt muss eigener Straftatbestand werden

Utl.: Psychische Gewalt muss eigener Straftatbestand werden =

Wien (OTS) - Heute Mittwoch startet die internationale Kampagne „16
Tage gegen Gewalt an Frauen“. Frauenstadträtin Sandra Frauenberger
hisste heute gemeinsam mit Polizeipräsident Mag. Dr. Gerhard Pürstl
die Fahne der Menschenrechtsorganisation "Terre des Femmes" am Wiener
Rathaus. Die Fahne, mit dem Schriftzug "Frei leben ohne Gewalt", wird
traditionell vor zahlreichen öffentlichen Gebäuden gehisst, um auf
dieses Thema aufmerksam zu machen.

Besonders wichtig ist es der Frauenstadträtin, für psychische
Gewalt zu sensibilisieren: „Nicht jede Form von Gewalt ist sichtbar,
aber sie tut nicht weniger weh. Psychische Gewalt ist ein ständiges
seelisches Quälen und oftmals der erste Schritt in die Gewaltspirale.
Wir wollen Frauen deutlich sagen: Auch psychischer Druck ist eine
Form von Gewalt. Der Wiener 24-Stunden Frauennotruf ist für alle
Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, da. Auch Angehörige, die sich
Sorgen um ihre Freundin oder Verwandte machen, können Rat beim
Frauennotruf suchen. Wichtig ist, nicht wegzuschauen, sondern zu
helfen.“ Frauenberger kündigt eine Sensibilisierungskampagne dazu an.

„Als Frauenstadträtin stelle ich den Wienerinnen ein dichtes Netz
an Gewaltschutzeinrichtungen, Beratung und Hilfe zur Verfügung. Denn
jede Frau hat das Recht auf Unterstützung und ein gewaltfreies
Leben“, so Frauenberger am Mittwoch.
Die Frauenstadträtin betont weiter, dass Wien im europäischen
Vergleich über eines der dichtesten und am leichtesten zugänglichen
Netze an Beratungsstellen sowie Krisen- und Schutzeinrichtungen für
Frauen und Mädchen, die Opfer von Gewalt wurden, verfüge. Mit dem
24-Stunden Frauennotruf und den Wiener Frauenhäusern stellt die Stadt
Wien wichtige Erstanlaufstellen bei Gewalterfahrung zur Verfügung,
die Förderung zahlreicher NGOs und Vereine komplettiert das
Gewaltschutznetz. In der Frauenpolitik liegt der Schwerpunkt in
dieser Legislaturperiode vor allem auch darin, Frauen eine
eigenständige Existenzsicherung zu ermöglichen. Ein neues
Frauen-Servicezentrum soll außerdem als Erstanlaufstelle Frauen in
allen Lebenslagen unterstützen.

Bildmaterial zu dieser Aussendung ist in Kürze unter
www.wien.at/pressebilder abrufbar. (Schluss)grs

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