• 25.11.2015, 11:11:12
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Kaske: Bestmögliche Unterstützung für die Beschäftigten im Pflegebereich und in den Gesundheitsberufen

Allianz für Einführung des Registers für nichtärztliche Gesundheitsberufe wird immer größer

Utl.: Allianz für Einführung des Registers für nichtärztliche
Gesundheitsberufe wird immer größer =

Wien (OTS) - „Die Beschäftigten im Pflegebereich und in den
Gesundheitsberufen sind ein wesentlicher Bestandteil der
Gesundheitsversorgung in Österreich. Ihr Know-How, ihre Ausbildung
und ihre Leistungen werden in der breiten Öffentlichkeit und im
Arbeitsalltag zu wenig anerkannt. Das Register wäre ein taugliches
Mittel, die Berufsangehörigen auf eine wertschätzende Weise sichtbar
zu machen“, betont Bundesarbeitskammerpräsident Rudi Kaske heute auf
der Veranstaltung „Gemeinsam für das Register der Gesundheitsberufe“.
Für Kaske zeigt sich auch, dass der mittlerweile langjährige
Diskussionsprozess über die Einführung eines solchen Registers
„langsam, aber sicher Früchte trägt. Die Allianz, die sich für ein
Register ausspricht, wird immer größer.“ Bislang ist die Einführung
des Registers am Einspruch von zwei Bundesländern gescheitert. Kaske:
„Da hoffe ich angesichts der großen Zahl der Befürworter auf ein
Umdenken.“

Neben den Gewerkschaften vida, GPA-djp, Öffentlicher Dienst und
younion _ Die Daseinsgewerkschaft haben sich auch die
ÖGB-Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe sowie
der Österreichische Gesundheits- und Krankenpflegeverband für das
Register ausgesprochen. Mit an Bord ist auch die Sozialwirtschaft
Österreich als großer Arbeitgeberverband.

Ohne Register für Gesundheitsberufe haben Bund und Länder keine
validen Planungsdaten, die aber gerade für eine optimale
Gesundheitsversorgung nötig sind. Allein die Frage, ob genügend
Personen in den erforderlichen Gesundheitsberufen ausgebildet
wer-den, ist ohne eine seriöse und umfassende Datengrundlage kaum zu
beantworten.

Unbürokratisch, serviceorientiert, zum Vorteil der Berufsgruppen
Für die Gruppe der bisher nicht erfassten Gesundheitsberufe soll es
nach den Vorstellungen des Gesundheitsministeriums eine Anlaufstelle
mit einem einheitlichen Registeraufbau geben. Nur so sind
vergleichbare valide Daten schnell verfügbar. In einem ersten
Ausbauschritt sollen auf diese Weise mehr als 100.000
Berufsangehörige – konkret die Beschäftigten aus den Bereichen Pflege
und medizinisch-technischer Dienst – registriert werden. Mit der
Durchführung der Registrierung soll die Bundesarbeitskammer als un-
abhängige Behörde unter Weisung des Gesundheitsministeriums betraut
werden. Mit über 90 Servicestellen bietet die Bundesarbeitskammer
österreichweit die erforderlich Infrastruktur, um eine Registrierung
rasch und unbürokratisch durchführen zu können. Geht es um eine
berufsspezifische Beurteilung, etwa bei der Fortbildung, sind die
Berufsverbände im Vorfeld maßgeblich eingebunden.

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