- 24.11.2015, 19:21:34
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Wr. Gemeinderat - SP-Tanja Wehsely: Menschlichkeit, Gemeinschaft und Solidarität als Säulen rot-grüner Stadtpolitik
Wien (OTS/SPW-K) - Für die SP-Gemeinderätin und stellvertretende
Klubvorsitzende Tanja Wehsely ist es gut und richtig, die zukünftige
Politik von Rot-Grün unter das Motto „Eine Stadt – 2 Millionen
Chancen zu stellen“. Wien sei die Stadt der Perspektiven und Chancen
in Europa. „Unser Anspruch ist es, für möglichst viele ein gutes
Leben zu ermöglichen und uns besonders jenen anzunehmen, die es nicht
so einfach haben und unserer Hilfe bedürfen. Über allem stehen für
uns Menschlichkeit, Gemeinschaft und Solidarität“, so Wehsely weiter.
Als ein Beispiel hierfür verweist sie auf den Schwerpunkt des
Regierungsprogramms, sich jungen MindestsicherungsbezieherInnen
zuzuwenden – zum Beispiel mit der Wiener Ausbildungsgarantie. „Mit
ihr geben wir jungen Menschen seit Jahren Perspektiven, Bildung und
Ausbildung – auch, wenn wir uns damals vorwerfen haben lassen müssen,
sie sei nur ein Wahlkampfgag. Dem war nicht so. Wir haben Wort
gehalten und widmen uns auch in den nächsten fünf Jahren ganz
besonders den Jugendlichen und setzen auf Bildungs- und
Ausbildungsgerechtigkeit“, betont die stellvertretende
Klubvorsitzende. „Auch wenn das viel Kraft, Zeit und Geld kosten
wird, ist es jede Minute und jeden Cent wert“, ist Wehsely überzeugt.
Des Weiteren weist Wehsely auf das „Netzwerk für Deradikalisierung
und Prävention“ als Ergebnis gelungener rot-grüner Stadtpolitik hin.
„Es ist wichtig, Kinder und Jugendliche vor extremen Elementen zu
schützen. Diese Arbeit werden wir fortsetzten.“ Wehsely betont aber
auch, dass dafür die Unterstützung des Innen-, Außen- und
Justizministeriums nötig ist.
Am Ende ihres Redebeitrags fasst Wehsely zusammen, was es in Wien
alles nicht gäbe, würde die FPÖ regieren und verweist damit auf alle
Anträge, gegen die die Freiheitlichen in der Vergangenheit gestimmt
haben. Als Beispiele nennt sie: keine Unterstützung der Programme des
waff, keine Unterstützung für die Errichtung von Kindergartenplätze,
keine Errichtung von Mobilklassen, keine Feste wie das Donauinsel-
oder Popfest, keine Unterstützung für Sportvereine, keinen
kulturellen Austausch, keine Jugendzentren oder -treffs, keine
Deutsch- und Alphabetisierungskurse. „Die FPÖ ist die
Nein-Sager-Partei par excellence. Ich erhoffe mir, dass mit der ÖVP
und den Neos ein konstruktiver Austausch möglich sein wird und sie
sich nicht zum Anhängsel der FPÖ machen werden“, so Wehsely.
Und abschließend: „Ich wünsche Rot-Grün Zwei viel Kraft, Elan,
Ausdauer, Vertrauen und Freude. Ich kann für uns behaupten, wir sind
der Zukunft getreue Kämpfer.“
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