- 24.11.2015, 14:11:24
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Heinisch-Hosek/Brunner: Informationsrecht für Teilzeitbeschäftigte ist wichtige Maßnahme, um Lohnschere zu schließen
Langjährige Forderung der SPÖ-Frauen wird umgesetzt
Utl.: Langjährige Forderung der SPÖ-Frauen wird umgesetzt =
Wien (OTS/SK) - „Die SPÖ-Frauen setzen sich seit langem für ein
Informationsrecht für Teilzeitbeschäftigte ein. Wir freuen uns daher
sehr über den heutigen Beschluss im Ministerrat“, sagten heute,
Dienstag, SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende und Frauenministerin Gabriele
Heinisch-Hosek und SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
Plant ein Unternehmen, eine Stelle mit höherem Arbeitszeitausmaß
auszuschreiben, so hat es diese Stelle auch seinen
Teilzeitbeschäftigten anzubieten, um auch innerhalb des Unternehmens
auf Vollzeit oder auf ein höheres Stundenausmaß aufstocken zu können.
In Österreich arbeitet beinahe jede zweite Frau Teilzeit. „Es ist uns
wichtig, auch auf die Gefahren von Teilzeit hinzuweisen. Wer Teilzeit
beschäftigt ist, hat nicht nur weniger Einkommen, sondern auch eine
geringere Pension. „Nicht alle, die Teilzeit arbeiten, wollen das
auch. Von einem Viertel der teilzeitbeschäftigten Frauen ist bekannt,
dass sie gerne auf Vollzeit umsteigen würden. Die heute im
Ministerrat beschlossene Informationspflicht für Betriebe macht
diesen Umstieg nun einfacher“, so Heinisch-Hosek. „Arbeitszeit ist
ein wichtiges Thema bei unseren österreichweiten Aktionen. Beim
Dialogprozess zum Leitantrag zur Bundesfrauenkonferenz 2014 wurde
dieses Thema von den Frauen sehr oft genannt und daher von uns weit
oben auf die Agenda gesetzt“, so Brunner.
„Wir wollen die Lohnschere zwischen Frauen und Männern schließen. Das
heute beschlossene Informationsrecht für Teilzeitbeschäftigte ist ein
wichtiger Schritt“, so Heinisch-Hosek und Brunner abschließend.
(Schluss) sc/mp
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