- 24.11.2015, 13:08:54
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Comeback für Drassl, Köstlinger, Ebm, Proll und Vetter als die „Vorstadtweiber“
Pressetermin zum Abschluss der Dreharbeiten zur zweiten Staffel des ORF-Quotenhits
Utl.: Pressetermin zum Abschluss der Dreharbeiten zur zweiten
Staffel des ORF-Quotenhits =
Wien (OTS) - Die ORF-Quotenqueens sind zurück in der Vorstadt. Nach
dem großen Erfolg der ersten Staffel sind zehn neue Folgen des
ORF-Serienhits „Vorstadtweiber“ nun abgedreht. Die zweite Staffel ist
nach einem Dakapo der ersten (ab 11. Jänner 2016) voraussichtlich ab
14. März jeweils am Serienmontag um 20.15 Uhr in ORF eins zu sehen.
Davon, dass der Kampf der Geschlechter noch böser, noch besser und
noch bizarrer werden kann, als er begonnen hat, überzeugte gestern am
Montag dem 23. November 2015, ein erster Einblick im Rahmen eines
Pressetermins anlässlich des Abschlusses der Dreharbeiten in Wien.
Unter den Anwesenden waren u. a. ORF-Generaldirektor Dr. Alexander
Wrabetz, ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner,
ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis, die Hauptdarstellerinnen und
-darsteller Maria Köstlinger, Martina Ebm, Nina Proll, Adina Vetter,
Bernhard Schir, Philipp Hochmair und die beiden neuen Akteurinnen
Julia Stemberger und Hilde Dalik, die Regisseure Harald Sicheritz und
Sabine Derflinger sowie die Produzenten Oliver Auspitz und Andreas
Kamm.
In weiteren Rollen der zehnteiligen zweiten Staffel der
ORF-Gesellschaftssatire spielen u. a. wieder Gerti Drassl, Juergen
Maurer, Lucas Gregorowicz, Xaver Hutter, Sandra Cervik, Proschat
Madani, Gertrud Roll und Johannes Nussbaum sowie erstmals Michael
Masula. Für die Drehbücher zeichnet erneut Uli Brée verantwortlich.
Die Dreharbeiten gingen in Wien und Umgebung über die Bühne.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Nun ist die zweite
Staffel ,Vorstadtweiber‘ abgedreht. Jetzt beginnt der Countdown bis
zum Sendestart, auf den wir uns sehr freuen. Auf kaum eine andere
ORF-Serienproduktion bin ich so oft angesprochen worden. Hier ist
Fernsehdirektorin Kathrin Zechner und dem Team vor und hinter der
Kamera etwas ganz Besonderes gelungen. Ich bin sehr stolz darauf,
dass wir den Impuls für diese mutige Produktion gegeben haben, die
eine der erfolgreichsten ORF-Benchmarkproduktionen der vergangenen
Jahre ist: Millionenpublikum im TV, Rekorddownloadzahlen auf der
TVthek und Gesprächsthema im ganzen Land. Ab dem Frühjahr 2016 ist es
wieder so weit: Da wird das hochkarätige Ensemble der ,Vorstadtweiber
und -männer‘ das Treiben in den Wiener Nobelbezirken wieder zum
Epizentrum der ORF-Erfolgsserien machen.“
ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Weil diese Charaktere
vor allem Menschen sind, die immer wieder vom Leben in skurrilen
Momenten überrascht und gefordert werden, haben sie so viele
Geschichten zu erzählen, die uns amüsieren. Der Versuch, aus diesen
(über-)fordernden Lebenssituationen wieder herauszukommen, und das in
einer nicht minder unkonventionellen, aber auch berührenden und
amüsanten Art und Weise, erzeugt das Gefühl, dass diese Charaktere
tatsächlich existieren. Fast ist es so, dass wir sie an der nächsten
Straßenecke, im Supermarkt, im Café oder gar im eigenen Wohnzimmer,
im eigenen Spiegel, treffen könnten. Ja, es geht auch darum, ein
Stück unser selbst in diesen Charakteren zu finden. Hier kann sich
Kreativität voll entfalten. Ich bedanke mich bei allen vor und hinter
der Kamera, die sich dieser lustvollen Kreativität gestellt haben.“
Maria Köstlinger: „Viele böse und spannende Momente“
Die tägliche Hölle ihres Ehelebens hat Waltraud „Wally“ Steinberg
alias Maria Köstlinger dank des Mordes an ihrem Ehemann überstanden,
die Existenzsorgen jedoch nicht. Worauf sich die Zuseherinnen und
Zuseher freuen dürfen? „Wally Steinberg bekommt ein Kind, und vor
allem ihre finanzielle Not wird noch größer. Und da stellt sich
natürlich die Frage, inwieweit sie noch weiter und noch eher über
Leichen geht, welchen Weg sie einschlägt, um an Geld zu kommen – ohne
arbeiten gehen zu müssen. Denn diese Figur ist eine, die das Arbeiten
nicht so gerne mag und eigentlich auch gar nichts kann. Und da gibt
es schon viele böse und spannende Momente.“ Köstlinger weiter über
den großen Erfolg der Serie: „Das Spannende an unseren Geschichten
ist, dass sie sehr nahe sind, man so manches an sich selbst oder
seiner Umgebung, an Familie, Freunden, Bekannten und Nachbarn,
erkennt. Etwas, das man nicht so einfach von sich wegschieben kann.
Ob es Schadenfreude ist oder Betroffenheit – man kennt das. Diese
leicht überhöhte, aber doch nicht total absurde Erzählweise macht die
Serie so spannend, weil man sich mit dem einen oder anderen
Charakterzug identifizieren kann.“
Martina Ebm: „Da ist für jeden etwas dabei“
Martina Ebm spielt Caro Melzer, die Jüngste im Bunde der
„Vorstadtweiber“, der ihre Ehe mit dem viel älteren Banker Hadrian
mittlerweile langweilig geworden ist, die aber langsam erwachsen zu
werden scheint. „Caro ist das Nesthäkchen, das sich in der ersten
Staffel erst einmal in diese Gruppe integrieren musste. Mittlerweile
hat sie ihren Weg gefunden, ihren Platz in der Gesellschaft und in
dem Kreis dieser Frauen, hat auch das nötige Selbstbewusstsein und
den Mut, gewisse Entscheidung zu treffen“, beschreibt Ebm ihre Rolle.
Über die Serie: „,Vorstadtweiber‘ ist eine gesellschaftskritische
Serie, die überspitzt Themen, Gefühle, Spannungen, Stimmungen
aufgreift und sie kompakt zeigt – und da ist für jeden etwas dabei.“
Nina Proll: „Eine würdige Nachfolge der ersten Staffel“
Nach dem gewaltsamen Tod ihres Geliebten „Joschi“, dem Ehemann ihrer
Freundin Waltraud, dem Verlust ihrer Boutique, ihres Cabriolets und
ihrer Terrassenwohnung sowie einem längeren Gefängnisaufenthalt wegen
Betrugs versucht Nicoletta Huber (Nina Proll), zurück ins
gesellschaftliche Leben zu finden. Doch das Einzige, was sie
antreibt, ist der Wille, den Mörder ihres Geliebten zu finden. „Meine
Figur kommt langsam wieder auf die Beine“, so Nina Proll. „Nicoletta
wird aus der Haft entlassen, beginnt ein neues Leben, findet einen
neuen Job – und eine neue zarte Liebe bahnt sich an. Sie versucht,
wieder in der Gesellschaft der ,Vorstadt‘ Fuß zu fassen.“ Proll
weiter über die Serie: „Die zweite Staffel wird der ersten mit
Sicherheit gerecht, und alle, die die erste Staffel geliebt haben,
werden auch die zweite lieben. Es geht im selben Stil weiter: Viele
verzweifelte Frauen zwischen schicken Kleidern und schönen Autos.
Betrug, Schmerz, Intrige, Babys. Eine würdige Nachfolge der ersten
Staffel.“
Adina Vetter: „Diese Unterschiedlichkeit der Figur hat mich sehr
gereizt“
Nach ihrer Maxime „Man muss schauen, wo man bleibt“ hat es Sabine
Herold (Adina Vetter) zurück in die obere Gesellschaft geschafft –
nicht gerade mit ihren lautersten Charaktereigenschaften. Und immer
noch spielt sie gerne ein doppeltes Spiel, bis sie es schließlich
irgendwann zu weit treibt. „Das Schöne ist das Gefälle an meiner
Rolle, dass sie wirklich von ganz weit oben nach ganz unten abstürzt.
Diese Unterschiedlichkeit der Figur hat mich sehr gereizt“, so Adina
Vetter. Und weiter über das Besondere an der Serie: „Ganz tolle
Schauspieler, ganz tolle Bücher, eine ganz tolle Regie und wunderbare
Geschichten. Das ist das Schöne an Intrigen, dass sie immer wieder
unterschiedlich sind, dass der Fantasie kein Ende gesetzt ist und es
so nie langweilig werden kann. Und auch wenn die Menschen sehr
unterschiedlich in dem sind, was sie erreichen und wo sie hin wollen,
haben sie im tiefsten Inneren doch immer die gleichen Wünsche. Und so
findet sich jeder hier irgendwie wieder.“
Julia Stemberger: „Das Schöne ist, dass es voller Überraschungen ist“
Julia Stemberger ist in Staffel zwei neu dabei als Sylvia, Hadrians
Exfrau und Georgs Schwester: „Sylvie ist genauso wie die anderen
,Vorstadtweiber‘ keine durch und durch Gute und nimmt an diesem
vielfältigen Intrigenspiel teil.“ Weiter über die Serie:
„,Vorstadtweiber‘ ist eine unterhaltsame Satire, die Themen sind aus
dem Leben gegriffen und zugespitzt. Und gerade weil die Geschichten
so auf die Spitze getrieben sind, bleibt hoffentlich ein Lachen nicht
aus. ,Vorstadtweiber‘ ist nicht umsonst eine der erfolgreichsten
Serien seit Langem.“ Worauf sich die Zuschauer freuen dürfen? „All
jene, die die Serie bis jetzt verfolgt haben, können sich darauf
freuen, wie die Verhältnisse und dieses Gewebe der Figuren
weitergesponnen werden. Das Schöne ist, dass es voller Überraschungen
ist und die Serie einen hohen Unterhaltungswert hat.“
Hilde Dalik: „Besser kann man es sich gar nicht vorstellen“
Hilde Dalik ist die zweite Neue im Bunde und spielt Vanessa, werdende
Mutter und Waltrauds Kaffeehausbekanntschaft: „Vanessa ist eine der
Damen, die in dieser ,Vorstadt‘ zu Hause sind. Sie ist schwanger, hat
einen kleinen Sohn, mit dem sie immer wieder am Kinderspielplatz ist,
wo sie auf Waltraud trifft – und die hätte sie gerne als ihre neue
beste Freundin, doch das ist nicht ganz so einfach, wie sie sich das
vorgestellt hat.“ Wie es für Hilde Dalik war, zu einem eingespielten
Team dazuzustoßen? „Großartig, besser kann man es sich gar nicht
vorstellen. Natürlich ist man aufgeregt, wenn man zum ersten Mal bei
einer bestehenden Serie dabei ist, aber ich wurde so liebevoll von
diesem eingespielten Team aufgenommen und habe jede Unterstützung
bekommen. Zudem kannte ich viele aus dem Team schon vorher und habe
die erste Staffel natürlich auch gesehen, so dass ich schon wusste,
was da auf mich zukommt.“ Über die Faszination der Serie: „Ich wollte
nach jeder Folge wissen, wie es weitergeht. Die Serie ist sehr
spannend, auch wenn es kein Kriminalfall ist, der im Vordergrund
steht. Die Charaktere sind super gezeichnet, so vielschichtig. Das
beginnt bei den Drehbüchern, und die großartigen Schauspieler fügen
diesen noch einmal eine Ecke und eine Kante hinzu. Und wir schauen
natürlich alle gerne Figuren zu, die nicht so eindimensional sind, so
dass man sich damit vielleicht auch identifizieren kann.“
Sabine Derflinger und Harald Sicheritz – neuer Einsatz für ein
bewährtes Regieduo
Doch nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera steht ein
bewährtes Team: Harald Sicheritz und Sabine Derflinger nahmen für die
zweite Staffel erneut auf dem Regiesessel Platz. Besonderes Privileg
oder besonderer Druck, nach einem so großen Erfolg weitermachen zu
können? „Man freut sich, wieder so tolle Bücher zu bekommen wie in
Staffel eins, weiß, dass man ein tolles Ensemble und ein tolles Team
hat, und macht dann völlig relaxed Staffel zwei. Es war wie
Nach-Hause-Kommen“, so Sabine Derflinger. „Das Schöne an einer Serie
ist, Geschichten in ganz anderen Dimensionen erzählen zu können. Die
zweite Staffel wird noch schwarzhumoriger, es wird lustig und macht
Spaß, aber es geht auch in die Tiefe und trifft mehr.“
Harald Sicheritz über die neuen Folgen: „Es ist jedenfalls ein
Privileg, sich einer zweiten Staffel von etwas sehr Erfolgreichem
nähern zu können. Doch es geht nicht nur darum, einen Status quo zu
erhalten, sondern die Charaktere und ihr Auftreten zu entwickeln –
das war schon spannend und hat uns alle sehr verbunden. Was den
Zusammenhalt beim Team gefördert hat, war die gemeinsame Suche nach
der Fortsetzung von etwas, das man schon kennt. Und wenn ich bei der
ersten Staffel den Eindruck hatte, dass vor allem vor der Kamera mit
der neugierigen Unschuld agiert wurde, dann ist es jetzt eher die
edle Lust am Bösen, die das Ganze antreibt.“
„Vorstadtweiber“ als Video-on-Demand und als DVD
Die erste Staffel ist auf der Video-on-Demand-Plattform Flimmit unter
www.flimmit.com sowie als 3-DVD-Box bei Hoanzl und im Medienhandel
erhältlich.
„Vorstadtweiber“ ist eine Produktion des ORF in Zusammenarbeit mit
der ARD Degeto, hergestellt von MR-Film.
Mehr zum Inhalt ist online unter http://presse.ORF.at abrufbar.
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