Comeback für Drassl, Köstlinger, Ebm, Proll und Vetter als die „Vorstadtweiber“

Pressetermin zum Abschluss der Dreharbeiten zur zweiten Staffel des ORF-Quotenhits

Wien (OTS) - Die ORF-Quotenqueens sind zurück in der Vorstadt. Nach dem großen Erfolg der ersten Staffel sind zehn neue Folgen des ORF-Serienhits „Vorstadtweiber“ nun abgedreht. Die zweite Staffel ist nach einem Dakapo der ersten (ab 11. Jänner 2016) voraussichtlich ab 14. März jeweils am Serienmontag um 20.15 Uhr in ORF eins zu sehen. Davon, dass der Kampf der Geschlechter noch böser, noch besser und noch bizarrer werden kann, als er begonnen hat, überzeugte gestern am Montag dem 23. November 2015, ein erster Einblick im Rahmen eines Pressetermins anlässlich des Abschlusses der Dreharbeiten in Wien. Unter den Anwesenden waren u. a. ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner, ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis, die Hauptdarstellerinnen und -darsteller Maria Köstlinger, Martina Ebm, Nina Proll, Adina Vetter, Bernhard Schir, Philipp Hochmair und die beiden neuen Akteurinnen Julia Stemberger und Hilde Dalik, die Regisseure Harald Sicheritz und Sabine Derflinger sowie die Produzenten Oliver Auspitz und Andreas Kamm.

In weiteren Rollen der zehnteiligen zweiten Staffel der ORF-Gesellschaftssatire spielen u. a. wieder Gerti Drassl, Juergen Maurer, Lucas Gregorowicz, Xaver Hutter, Sandra Cervik, Proschat Madani, Gertrud Roll und Johannes Nussbaum sowie erstmals Michael Masula. Für die Drehbücher zeichnet erneut Uli Brée verantwortlich. Die Dreharbeiten gingen in Wien und Umgebung über die Bühne.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Nun ist die zweite Staffel ,Vorstadtweiber‘ abgedreht. Jetzt beginnt der Countdown bis zum Sendestart, auf den wir uns sehr freuen. Auf kaum eine andere ORF-Serienproduktion bin ich so oft angesprochen worden. Hier ist Fernsehdirektorin Kathrin Zechner und dem Team vor und hinter der Kamera etwas ganz Besonderes gelungen. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir den Impuls für diese mutige Produktion gegeben haben, die eine der erfolgreichsten ORF-Benchmarkproduktionen der vergangenen Jahre ist: Millionenpublikum im TV, Rekorddownloadzahlen auf der TVthek und Gesprächsthema im ganzen Land. Ab dem Frühjahr 2016 ist es wieder so weit: Da wird das hochkarätige Ensemble der ,Vorstadtweiber und -männer‘ das Treiben in den Wiener Nobelbezirken wieder zum Epizentrum der ORF-Erfolgsserien machen.“

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Weil diese Charaktere vor allem Menschen sind, die immer wieder vom Leben in skurrilen Momenten überrascht und gefordert werden, haben sie so viele Geschichten zu erzählen, die uns amüsieren. Der Versuch, aus diesen (über-)fordernden Lebenssituationen wieder herauszukommen, und das in einer nicht minder unkonventionellen, aber auch berührenden und amüsanten Art und Weise, erzeugt das Gefühl, dass diese Charaktere tatsächlich existieren. Fast ist es so, dass wir sie an der nächsten Straßenecke, im Supermarkt, im Café oder gar im eigenen Wohnzimmer, im eigenen Spiegel, treffen könnten. Ja, es geht auch darum, ein Stück unser selbst in diesen Charakteren zu finden. Hier kann sich Kreativität voll entfalten. Ich bedanke mich bei allen vor und hinter der Kamera, die sich dieser lustvollen Kreativität gestellt haben.“

Maria Köstlinger: „Viele böse und spannende Momente“

Die tägliche Hölle ihres Ehelebens hat Waltraud „Wally“ Steinberg alias Maria Köstlinger dank des Mordes an ihrem Ehemann überstanden, die Existenzsorgen jedoch nicht. Worauf sich die Zuseherinnen und Zuseher freuen dürfen? „Wally Steinberg bekommt ein Kind, und vor allem ihre finanzielle Not wird noch größer. Und da stellt sich natürlich die Frage, inwieweit sie noch weiter und noch eher über Leichen geht, welchen Weg sie einschlägt, um an Geld zu kommen – ohne arbeiten gehen zu müssen. Denn diese Figur ist eine, die das Arbeiten nicht so gerne mag und eigentlich auch gar nichts kann. Und da gibt es schon viele böse und spannende Momente.“ Köstlinger weiter über den großen Erfolg der Serie: „Das Spannende an unseren Geschichten ist, dass sie sehr nahe sind, man so manches an sich selbst oder seiner Umgebung, an Familie, Freunden, Bekannten und Nachbarn, erkennt. Etwas, das man nicht so einfach von sich wegschieben kann. Ob es Schadenfreude ist oder Betroffenheit – man kennt das. Diese leicht überhöhte, aber doch nicht total absurde Erzählweise macht die Serie so spannend, weil man sich mit dem einen oder anderen Charakterzug identifizieren kann.“

Martina Ebm: „Da ist für jeden etwas dabei“

Martina Ebm spielt Caro Melzer, die Jüngste im Bunde der „Vorstadtweiber“, der ihre Ehe mit dem viel älteren Banker Hadrian mittlerweile langweilig geworden ist, die aber langsam erwachsen zu werden scheint. „Caro ist das Nesthäkchen, das sich in der ersten Staffel erst einmal in diese Gruppe integrieren musste. Mittlerweile hat sie ihren Weg gefunden, ihren Platz in der Gesellschaft und in dem Kreis dieser Frauen, hat auch das nötige Selbstbewusstsein und den Mut, gewisse Entscheidung zu treffen“, beschreibt Ebm ihre Rolle. Über die Serie: „,Vorstadtweiber‘ ist eine gesellschaftskritische Serie, die überspitzt Themen, Gefühle, Spannungen, Stimmungen aufgreift und sie kompakt zeigt – und da ist für jeden etwas dabei.“

Nina Proll: „Eine würdige Nachfolge der ersten Staffel“

Nach dem gewaltsamen Tod ihres Geliebten „Joschi“, dem Ehemann ihrer Freundin Waltraud, dem Verlust ihrer Boutique, ihres Cabriolets und ihrer Terrassenwohnung sowie einem längeren Gefängnisaufenthalt wegen Betrugs versucht Nicoletta Huber (Nina Proll), zurück ins gesellschaftliche Leben zu finden. Doch das Einzige, was sie antreibt, ist der Wille, den Mörder ihres Geliebten zu finden. „Meine Figur kommt langsam wieder auf die Beine“, so Nina Proll. „Nicoletta wird aus der Haft entlassen, beginnt ein neues Leben, findet einen neuen Job – und eine neue zarte Liebe bahnt sich an. Sie versucht, wieder in der Gesellschaft der ,Vorstadt‘ Fuß zu fassen.“ Proll weiter über die Serie: „Die zweite Staffel wird der ersten mit Sicherheit gerecht, und alle, die die erste Staffel geliebt haben, werden auch die zweite lieben. Es geht im selben Stil weiter: Viele verzweifelte Frauen zwischen schicken Kleidern und schönen Autos. Betrug, Schmerz, Intrige, Babys. Eine würdige Nachfolge der ersten Staffel.“

Adina Vetter: „Diese Unterschiedlichkeit der Figur hat mich sehr gereizt“

Nach ihrer Maxime „Man muss schauen, wo man bleibt“ hat es Sabine Herold (Adina Vetter) zurück in die obere Gesellschaft geschafft – nicht gerade mit ihren lautersten Charaktereigenschaften. Und immer noch spielt sie gerne ein doppeltes Spiel, bis sie es schließlich irgendwann zu weit treibt. „Das Schöne ist das Gefälle an meiner Rolle, dass sie wirklich von ganz weit oben nach ganz unten abstürzt. Diese Unterschiedlichkeit der Figur hat mich sehr gereizt“, so Adina Vetter. Und weiter über das Besondere an der Serie: „Ganz tolle Schauspieler, ganz tolle Bücher, eine ganz tolle Regie und wunderbare Geschichten. Das ist das Schöne an Intrigen, dass sie immer wieder unterschiedlich sind, dass der Fantasie kein Ende gesetzt ist und es so nie langweilig werden kann. Und auch wenn die Menschen sehr unterschiedlich in dem sind, was sie erreichen und wo sie hin wollen, haben sie im tiefsten Inneren doch immer die gleichen Wünsche. Und so findet sich jeder hier irgendwie wieder.“

Julia Stemberger: „Das Schöne ist, dass es voller Überraschungen ist“

Julia Stemberger ist in Staffel zwei neu dabei als Sylvia, Hadrians Exfrau und Georgs Schwester: „Sylvie ist genauso wie die anderen ,Vorstadtweiber‘ keine durch und durch Gute und nimmt an diesem vielfältigen Intrigenspiel teil.“ Weiter über die Serie:
„,Vorstadtweiber‘ ist eine unterhaltsame Satire, die Themen sind aus dem Leben gegriffen und zugespitzt. Und gerade weil die Geschichten so auf die Spitze getrieben sind, bleibt hoffentlich ein Lachen nicht aus. ,Vorstadtweiber‘ ist nicht umsonst eine der erfolgreichsten Serien seit Langem.“ Worauf sich die Zuschauer freuen dürfen? „All jene, die die Serie bis jetzt verfolgt haben, können sich darauf freuen, wie die Verhältnisse und dieses Gewebe der Figuren weitergesponnen werden. Das Schöne ist, dass es voller Überraschungen ist und die Serie einen hohen Unterhaltungswert hat.“

Hilde Dalik: „Besser kann man es sich gar nicht vorstellen“

Hilde Dalik ist die zweite Neue im Bunde und spielt Vanessa, werdende Mutter und Waltrauds Kaffeehausbekanntschaft: „Vanessa ist eine der Damen, die in dieser ,Vorstadt‘ zu Hause sind. Sie ist schwanger, hat einen kleinen Sohn, mit dem sie immer wieder am Kinderspielplatz ist, wo sie auf Waltraud trifft – und die hätte sie gerne als ihre neue beste Freundin, doch das ist nicht ganz so einfach, wie sie sich das vorgestellt hat.“ Wie es für Hilde Dalik war, zu einem eingespielten Team dazuzustoßen? „Großartig, besser kann man es sich gar nicht vorstellen. Natürlich ist man aufgeregt, wenn man zum ersten Mal bei einer bestehenden Serie dabei ist, aber ich wurde so liebevoll von diesem eingespielten Team aufgenommen und habe jede Unterstützung bekommen. Zudem kannte ich viele aus dem Team schon vorher und habe die erste Staffel natürlich auch gesehen, so dass ich schon wusste, was da auf mich zukommt.“ Über die Faszination der Serie: „Ich wollte nach jeder Folge wissen, wie es weitergeht. Die Serie ist sehr spannend, auch wenn es kein Kriminalfall ist, der im Vordergrund steht. Die Charaktere sind super gezeichnet, so vielschichtig. Das beginnt bei den Drehbüchern, und die großartigen Schauspieler fügen diesen noch einmal eine Ecke und eine Kante hinzu. Und wir schauen natürlich alle gerne Figuren zu, die nicht so eindimensional sind, so dass man sich damit vielleicht auch identifizieren kann.“

Sabine Derflinger und Harald Sicheritz – neuer Einsatz für ein bewährtes Regieduo

Doch nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera steht ein bewährtes Team: Harald Sicheritz und Sabine Derflinger nahmen für die zweite Staffel erneut auf dem Regiesessel Platz. Besonderes Privileg oder besonderer Druck, nach einem so großen Erfolg weitermachen zu können? „Man freut sich, wieder so tolle Bücher zu bekommen wie in Staffel eins, weiß, dass man ein tolles Ensemble und ein tolles Team hat, und macht dann völlig relaxed Staffel zwei. Es war wie Nach-Hause-Kommen“, so Sabine Derflinger. „Das Schöne an einer Serie ist, Geschichten in ganz anderen Dimensionen erzählen zu können. Die zweite Staffel wird noch schwarzhumoriger, es wird lustig und macht Spaß, aber es geht auch in die Tiefe und trifft mehr.“

Harald Sicheritz über die neuen Folgen: „Es ist jedenfalls ein Privileg, sich einer zweiten Staffel von etwas sehr Erfolgreichem nähern zu können. Doch es geht nicht nur darum, einen Status quo zu erhalten, sondern die Charaktere und ihr Auftreten zu entwickeln – das war schon spannend und hat uns alle sehr verbunden. Was den Zusammenhalt beim Team gefördert hat, war die gemeinsame Suche nach der Fortsetzung von etwas, das man schon kennt. Und wenn ich bei der ersten Staffel den Eindruck hatte, dass vor allem vor der Kamera mit der neugierigen Unschuld agiert wurde, dann ist es jetzt eher die edle Lust am Bösen, die das Ganze antreibt.“

„Vorstadtweiber“ als Video-on-Demand und als DVD

Die erste Staffel ist auf der Video-on-Demand-Plattform Flimmit unter www.flimmit.com sowie als 3-DVD-Box bei Hoanzl und im Medienhandel erhältlich.

„Vorstadtweiber“ ist eine Produktion des ORF in Zusammenarbeit mit der ARD Degeto, hergestellt von MR-Film.

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