- 23.11.2015, 10:00:02
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Die attraktivsten Bezirke Österreichs
Welche Bezirke ziehen die meisten und stärksten Unternehmen an? Eine Analyse von Bisnode D&B.

Utl.: Welche Bezirke ziehen die meisten und stärksten Unternehmen
an? Eine Analyse von Bisnode D&B. =
Wien (OTS) - Österreich ist ein Land der Klein- und
Mittelunternehmen, aber auch von Unternehmen mit Milliarden-Umsätzen
und starken Marken. Von den umsatzstärksten Unternehmen, die
außerhalb Wiens ansässig sind, sitzen die meisten im Bezirk
Salzburg-Stadt. Nicht, wie man meinen könnte, in der zweitgrößten
Stadt Österreichs, Graz. Generell dominiert, von der Firmenanzahl und
der Größe der Unternehmen her, der Osten Österreichs. Und es sind die
Landeshauptstädte und deren umgebende Bezirke, die die meisten
Arbeitgeber ansiedeln können. Der in Europa führende
Wirtschaftsinformationsdienstleister Bisnode D&B hat die genauen
Zahlen.
Wien in eigener Liga
Dass die einzige Weltstadt Österreichs, Wien, ein Magnet für
Unternehmen ist, mag wenig überraschen. Doch die Zahlen sind in ihrer
Deutlichkeit beeindruckend. In der Bundeshauptstadt haben sich über
120.000 Unternehmen niedergelassen, das sind über 20 Prozent der
gesamten Firmenlandschaft der Alpenrepublik. Im Vergleich dazu
bringen es die restlichen Landeshauptstädte auf bloß 73.000
Unternehmen.
Betrachtet man Österreichs Top 1.000 Arbeitgeber mit den höchsten
Umsätzen, haben beinahe 40 Prozent davon ihren Sitz in Wien. Gerade
bei den Umsatzkaisern ist die Verteilung innerhalb Wiens aber sehr
ungleich: Von den knapp 400 gesamt auf Wien entfallenden sitzt über
ein Drittel in den Gemeindebezirken eins bis drei. Beinahe genauso
viele wie der erste Bezirk kann der Arbeiterbezirk Favoriten
verzeichnen. Danach steuern noch der 12. und 23. Bezirk jeweils
beinahe 30 Umsatzkaiser bei. Die restlichen Bezirke der
Bundeshauptstadt kommen nicht an diese Marken heran.
Vier Bundesländer haben 70 Prozent der Firmen
Wien trägt somit zur Dominanz des Ostens sehr viel bei. Wien und
Niederösterreich zusammen beheimaten über 40 Prozent der
österreichischen Firmen. Auf Wien entfallen 23 Prozent, auf
Niederösterreich 18. Danach präsentieren sich noch Oberösterreich mit
15 und die Steiermark mit 14 Prozent stark. Diese vier großen
Bundesländer verbuchen für sich 70 Prozent der heimischen
Unternehmenslandschaft. Die restlichen Bundesländer können nur
jeweils zwischen vier und neun Prozent der Firmen anziehen.
Dass Niederösterreich im Vergleich zu Wien verblasst, zeigt der
detaillierte Blick auf das Ranking nach Bezirken. Mit Respektabstand
zur Bundeshauptstadt reiht sich Graz an zweiter Stelle mit knapp
20.000 Unternehmen ein, dann die viertgrößte Stadt Österreichs,
Salzburg, mit 13.000, erst dann, auf Platz vier, die Stahlstadt und
drittgrößte Stadt, Linz, mit 11.000 Unternehmen. Erst auf den Rängen
sieben und neun kommen die ersten niederösterreichischen Bezirke,
Mödling und Baden. Nicht zufällig sind es Bezirke im direkten
Einzugsgebiet Wiens, und nicht die niederösterreichische
Landeshauptstadt, St. Pölten. Die restlichen Top10 im Bezirksranking
nach Anzahl der Unternehmen füllen aus: Salzburg-Umgebung und
Innsbruck-Land auf den Rängen fünf und sechs, Innsbruck-Stadt auf
Rang acht sowie Klagenfurt-Stadt auf Rang zehn.
Hauptstädte mit starkem Umland
Aber nicht nur Wien hat es verstanden, die Attraktivität der
städtischen Infrastruktur auf das Umland auszustrahlen. Generell
siedeln sich im ländlichen Umkreis der Landeshauptstädte viele Firmen
an. Besonders deutlich ist dies in Salzburg und Innsbruck:
Salzburg-Umgebung weist mit 11.000 beinahe ebenso viele Firmen auf
wie die Mozartstadt selbst. Innsbruck-Land beheimatet mit knapp
10.000 Arbeitgebern mehr als die Tiroler Hauptstadt an sich.
In der Betrachtung der Top 1000 nach Umsatz zeigt sich noch
deutlicher, dass speziell die großen Firmen die Infrastruktur und das
Arbeitskräftereservoir der Haupstädte suchen: Von den Top 1000 sitzen
700 entweder direkt in den Landesmetropolen oder in direkt
angrenzenden Bezirken.
Die schwedische Bisnode Gruppe, mit Unternehmenssitz in Stockholm,
ist mit 2.500 MitarbeiterInnen in 17 europäischen Ländern der
führende Anbieter für digitale Wirtschaftsinformationen. Bisnode
Austria beschäftigt ca. 70 MitarbeiterInnen in Wien. Das Unternehmen
verfügt über umfassende Daten zu mehr als 500.000 österr. und 103
Millionen europäischen Firmen sowie über das D&B Worldwide Network zu
über 250 Millionen internationalen Unternehmen. Weiters betreibt
Bisnode eine Bonitätsdatenbank mit jeweils über 7,5 Mio
Privatpersonen aus Österreich und der Schweiz und durch Partner über
49 Mio deutsche Privatpersonen. In 2014 betrug der Umsatz der
Bisnode Gruppe 3,5 Mrd. Schwedische Kronen (ca. 370 Mill.
EURO/Stichtag 31.12.). Mehr Informationen unter www.bisnode.at
Bitte zitieren Sie Bisnode als Wirtschaftsauskunftei oder als
Bonitätsdienstleister.
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