Zehn Jahre und 150 Fälle – die „Soko Donau“-Erfolgswelle

Präsentation der Jubiläumsfolge mit u. a. Seberg, Jürgens, Klebow und Siegl

Wien (OTS) - Fast fünf ganze Tage könnten Fans und die, die es noch werden wollen, ohne Unterbrechung damit verbringen, die „Soko Donau“ bei all ihren Ermittlungen zu begleiten. Schließlich steht voraussichtlich im Herbst 2016 im Rahmen der aktuell gezeigten und eben erst abgedrehten elften Staffel (derzeit jeweils Dienstag um 20.15 Uhr in ORF eins) der bereits abgedrehte 150. Fall auf dem Dienstplan. Und damit hat das bewährte Team um Dietrich Siegl, Stefan Jürgens, Gregor Seberg, Lilian Klebow, Maria Happel, Helmut Bohatsch und Paul Matic schon mehr als 6.700 Minuten Krimispannung verbreitet. Zum großen Jubiläum wurde bereits heute, am Freitag, dem 20. November 2015, im Metro-Kino im Rahmen einer Präsentation die titelgebende „Pratermelodie“ angestimmt. Unter den Anwesenden waren neben den Hauptdarstellerinnen und -darstellern u. a. auch Stadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny, ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis, Produzent Heinrich Ambrosch und RTR-Geschäftsführer Alfred Grinschgl.

Stadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny: „Spannend, urig und mit viel Wiener Schmäh tanzt der Krimi an der Donau Walzer: ,Soko Donau‘ ist eine der erfolgreichsten österreichischen Fernsehserien. Allein hierzulande sehen mehr als 700.000 Zuseherinnen und Zuseher Major Ribarski, Nowak, Lanz und Co. zu, wie sie knifflige Fälle lösen, in Deutschland sind es pro Serie gar vier Millionen. Die Serie ist auch international sehr beliebt und wird weltweit in mehr als 25 Ländern ausgestrahlt. Durch Stadtansichten und Lokalkolorit wird ein zeitgemäßes Bild von Wien in die Welt getragen. Dieser hohe kulturelle und touristische Effekt zeigt auch, dass sich die Unterstützung der Stadt Wien von Anbeginn an gelohnt hat.“

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „,Soko Donau‘ hat sich – wie die Schwesterserie ,Soko Kitzbühel‘ – zu einem Dauerbrenner entwickelt, der aus dem reichhaltigen Angebot von ORF-Erfolgsserien kaum mehr wegzudenken ist. In der Publikumsgunst weit oben, vereint die Serie seit 150 Folgen tolle Bücher, hervorragende Schauspieler/innen und eine sehr ambitionierte Crew hinter der Kamera zu dem, was ORF-Benchmarkproduktionen ausmacht: hochqualitativ, unverwechselbar, österreichisch. Dass diese Erfolgsformel auch beim Partnersender ZDF hervorragend funktioniert, ist ein weiterer Beweis für die tolle Arbeit, die hier geleistet wird. Ich gratuliere dem gesamtem ,Soko‘-Team zum Jubiläum.“

ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis: „Das Schöne an ,Soko Donau/Soko Wien‘: Die Serie funktioniert gleichermaßen als Exportartikel und als urösterreichische Serie. Warum wohl? Weil sie Herz, Schmäh und Persönlichkeit hat und ein sympathisches Ensemble. Erfolg hat immer viele Väter bzw. Eltern. Aber unbestritten ist: Erfunden wurde die Serie im ORF. Darauf bin ich besonders stolz.“

RTR-Geschäftsführer Alfred Grinschgl: „Seit Beginn der ersten Staffel im Jahr 2005 fördert der Fernsehfonds Austria den Serienhit ,Soko Donau‘, der vom ORF und vom ZDF ausgestrahlt wird. Diese Förderung ist ein echter Erfolg: Weil uns mit dieser Krimiserie ein nachhaltiger Beitrag zur Förderung der österreichischen Filmwirtschaft gelungen ist! Mit der Serie ,Soko Donau‘ werden nicht nur tolle Reichweiten und Marktanteile in den Fernsehprogrammen erzielt, auch in der Filmproduktion – speziell in der Satel Film GmbH – können zahlreiche Mitwirkende eine dauerhafte Beschäftigung finden. Wir danken allen Mitwirkenden, dem gesamten organisatorischen, technischen und kreativen Team unter der Leitung von Heinrich Ambrosch, ebenso wie den exzellenten Schauspielern Lilian Klebow, Gregor Seberg, Dietrich Siegl und Stefan Jürgens!“

Dietrich Siegl und Lilian Klebow über das „Soko Donau“-Erfolgsgeheimnis

Zehn Jahre lang sagt das „Soko Donau“-Team – das derzeit übrigens für den ersten 90-Minüter „Vergeltung“ (AT) vor der Kamera steht – dem Verbrechen nun schon den Kampf an und sorgt entlang der Donau für Recht und Ordnung: Seit Serienstart im Kernteam mit dabei sind Dietrich Siegl als Chef der Truppe, Oberst Otto Dirnberger, und Lilian Klebow als Revierinspektorin Penny Lanz. Siegl über das Erfolgsgeheimnis: „Seit Jahren stammle ich als Antwort auf diese Frage nur dummes Zeug. Ob aus dem einfachen Grund, dass für mich die erfreuliche Zuschauertreue selbst ein Rätsel darstellt, oder weil man ein Geheimnis nicht lüften sollte, weil es sonst eben keines mehr ist, überlasse ich dem p.t. Publikum, das ja mittlerweile im Lösen kniffliger Fälle auch schon geeicht sein sollte.“ Lilian Klebow über den Dauerbrenner: „Das Erfolgsgeheimnis besteht aus sechs vollkommen wahnsinnigen Schauspielerinnen und Schauspielern, die ihre Charaktere über alles lieben und nach all den Jahren immer noch um jede Szene „kämpfen“, als wäre es unsere erste. Aus Autoren, die uns immer noch mit spannenden Geschichten überraschen und einem wunderbaren Team, ohne das so eine lange Erfolgsgeschichte nicht möglich wäre.“

Was sich das Publikum von der 150. Jubiläumsfolge „Pratermelodie“ erwarten darf? „Alles, was das Wiener Krimiherz begehrt: Leichen in den Praterauen, gemütliches, alkoholgeschwängertes Beisammensein, eingebürgerte Piefkes, Ver- und Entliebte beim Autodromfahren, halbseidene Schlagersänger, Gokart-Stunts und einen Chef, an dem so ziemlich alles vorbeiläuft“, gibt Siegl schon einen ersten Vorgeschmack. Und Klebow über die Jubiläumsfolge: „,Pratermelodie‘ ist eine große Liebesgeschichte zweier echter „Originale“. Wir hatten die große Freude, mit der genialen Petra Kleinert und Michael Thomas zusammenzuarbeiten. Carl in neuer „Panier“ und am Klavier, Helmuth in alter Liebe schwelgend und Penny, der der Wiener Prater immer noch nicht ganz geheuer ist. Der beste Drehtag war der, als Kollege Seberg und ich stundenlang im Prater Go-Kart gefahren sind. Wer schneller war? Let's see …“

Die elfte Staffel von „Soko Donau“ ist eine Koproduktion von Satel Film und Almaro in Zusammenarbeit mit ORF und ZDF, hergestellt mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria, Filmfonds Wien, der Länder Oberösterreich und Niederösterreich sowie von Cinestyria Filmcommission and Fonds und der Stadt Graz.

Zahlen, Daten, Fakten sowie ein Folgeninhalt sind online unter presse.ORF.at abrufbar.

„Soko Donau“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

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