FPÖ-Obermayr: Verschärfung der Waffengesetze nur blinder Aktionismus

Maßnahmen der EU treffen wieder mal die falschen

Wien (OTS) - "Terroristen erwerben ihre Waffen kaum auf offiziellem Wege und tragen sie dann im zentralen Waffenregister ein. Die Verschärfung des Waffengesetzes trifft damit die falschen", kritisierte der freiheitliche Europaabgeordnete Mag. Franz Obermayr die Pläne der Europäischen Union, Besitz und Erwerb von Waffen weiter zu erschweren.

Es kann nicht angehen, dass die gestiegene Terrorgefahr nun dazu missbraucht wird, die Freiheiten von Jägern und Sportschützen weiter einzuschränken. Die gesellschaftliche Minderheit der Waffenbesitzer ist Zielscheibe von blindwütigem Aktionismus geworden. Die Waffen, die bei den "Charlie- Hebdo"- Anschlägen verwendet wurden, stammten aus dunklen Kanälen aus dem Balkanraum, waren Kriegswaffen und nicht registriert. Die Terroristen dürfte es also nur ein müdes Lächeln kosten, wenn die Erwerber von Sport- und Jagdwaffen nun durch weitere Atteste, Verkaufsbeschränkungen oder Verbote drangsaliert werden."

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