- 20.11.2015, 12:07:32
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Jakob Auer: Mit Agrarbudget bäuerliche Familien und ländlichen Raum stärken
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Angesichts der schwierigen Marktlage im
Agrarbereich ist es wichtig, Stabilität und Sicherheit für die
bäuerlichen Familien und einen funktionierenden ländlichen Raum zu
gewährleisten. "Die Bäuerinnen und Bauern, die täglich hervorragende
österreichische Qualität produzieren, können sich darauf verlassen,
dass wir auch in Zukunft jeden Cent in Brüssel abholen und dafür
sorgen, dass die Gelder für die Landwirtschaft auch bei ihnen am Hof
ankommen", sagte heute, Freitag, ÖVP-Landwirtschaftssprecher Abg.
Jakob Auer anlässlich der Budgetberatungen zum Kapitel Landwirtschaft
im Parlament.
Das Land-, Forst- und Wasserwirtschaftsbudget wird im kommenden Jahr
2,135 Milliarden Euro ausmachen. 1,28 Milliarden Euro davon sind
EU-Gelder. Für die Ländliche Entwicklung sind jährlich rund 563
Millionen Euro an EU-Mittel vorgesehen. Gemeinsam mit Bundes- und
Landesmitteln stehen für dieses Programm jährlich rund 1,1 Milliarden
Euro zur Verfügung. Für Direktzahlungen und die Marktordnungsausgaben
der EU sind im Jahr 2016 rund 718 Millionen Euro veranschlagt. Für
nationale Maßnahmen im Bereich Land- und Forstwirtschaft wie z.B.
Zinsenzuschüsse im Bereich Agrarinvestitionskredite (AIK), Bildung,
Beratung und Forschung stehen 2016 rund 22 Millionen Euro zur
Verfügung. "Allein diese Größenverhältnisse zeigen, wie wichtig die
Gemeinsame Agrarpolitik für die Landwirtschaft ist", so Auer.
Im Globalbudget "Forst-, Wasserressourcen- und
Naturgefahrenmanagement" sind im Jahr 2016 Auszahlungen in Höhe von
rund 206 Millionen Euro veranschlagt. Wichtig ist auch, dass das
Aktionsprogramm "Hochwassersicheres Österreich" finanziell
abgesichert ist. "In Zeiten von steigenden Klimaextremen wie Dürre
oder Dauerregen stehen damit mehr Mittel für die Sicherheit unserer
bäuerlichen Landwirtschaft zur Verfügung als im letzte Jahr."
Bei Auszahlungen Wort gehalten
Die Landwirtschaft stand heuer aber nicht nur, was Marktlage und
Klimaveränderungen betrifft, vor großen Herausforderungen. Mit der
Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik kam es zu Veränderungen
bei der Abwicklung und der Antragstellung. "Dennoch ist es gelungen,
bei den Auszahlungen noch in diesem Jahr Wort zu halten", zeigt sich
Auer erfreut, dass ein Großteil der Agrarförderungen in der Höhe von
700 Millionen Euro wie Ausgleichszahlungen, ÖPUL-Maßnahmen und
Direktzahlungen in den nächsten Wochen ausbezahlt werden. "Das war
nicht selbstverständlich, aber für die Bäuerinnen und Bauern eine
Notwendigkeit", so Auer.
"Die Leistung der heimischen bäuerlichen Betriebe muss uns etwas wert
sein", weist Auer auf die "tägliche harte Arbeit" der Bäuerinnen und
Bauern hin. "Sie geben tagtäglich ihr Bestes, um unsere
Kulturlandschaft zu erhalten, die Lebens- und Erholungsqualität in
den Regionen für alle Menschen zu erhöhen und Lebensmittel mit
ausgezeichneter und höchster Qualität zu produzieren." Mit dem
Agrarbudget kann dies auch im kommenden Jahr sichergestellt werden.
(Schluss)
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