Rudolfsheim-Fünfhaus: Gerhard Zatlokal (SPÖ) wieder zum Bezirksvorsteher gewählt

Überwältigende Mehrheit für den alten neuen Bezirkschef – Live-Übertragung sehr gut angenommen

Wien (OTS/SPW-K) - Donnerstag Abend fand die konstituierende Sitzung der Bezirksvertretung in Rudolfsheim-Fünfhaus statt. Dabei wurde Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal mit überwältigender Mehrheit – nur ein Teil der Grünen Fraktion unterstützte seine Wahl nicht – im Amt bestätigt. Zatlokal leitet bereits seit 2008 die Geschicke des 15. Bezirks. Als seine beiden StellvertreterInnen wurden Mag.a Merja Biedermann (SPÖ) und Karl Schwing (FPÖ) gewählt.

Insgesamt schafften sechs Fraktionen – SPÖ, FPÖ, GRÜNE, ÖVP, NEOS, ANDAS – den Einzug in das neue Bezirksparlament, das aufgrund der gestiegenen Bevölkerungsanzhal nunmehr 50 MandatarInnen zählt. Angelobt wurden diese durch Stadtrat Dr. Michael Ludwig, der nach 2008 und 2010 Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal bereits zum dritten Mal als Bezirksvorsteher angeloben konnte. Vorsitzender der Bezirksvertretung wurde Mag.a Merja Biedermann, ihre Stellvertreter sind Gerhard Graf von der SPÖ und Karl Schwing von der FPÖ.

In seiner Antrittsrede hob Zatlokal das konstruktive Klima im Bezirk hervor. Er garantierte auch, den Weg einer aktiven Bezirkspolitik fortzusetzen, schließlich stehen viele große Projekte auf der Agenda. Unter anderem die Zukunft von Teilen des Westbahnhofareals, ein chancenträchtiges Zukunftsgebiet für den 15. Bezirk. „Hier werden wir rechtzeitig mit der ÖBB Gespräche führen, um für den Bezirk eine bestmögliche Nutzung des frei werdenden Areals zu erreichen, zum Beispiel durch den Bau neuer Wohnungen oder neuer Grünflächen.“ Als Vision nannte der Bezirksvorsteher die Errichtung eines Bildungscampus in diesem Bereich. Weitere Projekte in den kommenden Jahren: Attraktivierung des Schwendermarktes, Start des Wasserweltumbaus, Gesundheitsprojekte für Kinder und Jugendliche.

Die Angelobung stieß auf reges Interesse, sowohl vor Ort – der Festsaal war bis auf den letzten Platz gefüllt – als auch im Internet, wo über 200 Interessierte dieser Premieren-Übertragung einer Wiener Bezirksvertretungssitzung folgten. „Diese Zahl untermauert, dass es der richtige Schritt war, diese öffentliche Sitzung erstmals auch live im Internet und im Fernsehen zu übertragen. Damit wollte ich im Sinne der Transparenz und Information der Bevölkerung die Möglichkeit geben, ihre neuen BezirksrätInnen kennen zu lernen“, so Zatlokal.

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