Von Gimborn: Sicherheits-Bedürfnis der Bevölkerung ist überstrapaziert

Mandatarin warnt vor der Gewaltbereitschaft der jugendlichen, männlichen Flüchtlinge

St. Pölten (OTS) - Im Rahmen der aktuellen Stunde des NÖ Landtages meldete sich heute die Landtagsabgeordnete des Team Stronach für NÖ, Dr. Gabriele Von Gimborn, zum Tagesordnungspunkt "Asylproblematik:
das Land vor dem Kollaps" zu Wort. Von Gimborn wies darauf hin, dass das Grundbedürfnis der Bevölkerung nach Sicherheit zur Zeit massiv überstrapaziert werde.

Von Gimborn: „Wie ich schon zuvor einmal warnte, schlägt die Sozialromantik, die von so manchen Gutmenschen ständig propagiert und gefeiert wurde, beim Bürger in Vorsicht und Misstrauen um. Die Bürger fühlen sich überfordert, überrannt, nicht verstanden von den Politikern, da hier nicht nur unterschiedliche religiöse Gesinnungen, unterschiedlichen Kulturen, unterschiedliche Wertesysteme aneinanderprallen, sondern auch der Rechtsstaat und damit die Demokratie in Frage gestellt wird.“

Nach Ansicht der Mandatarin sind wir in Österreich „schon spät d’ran“ mit Reaktionen auf jene Menschen, die aus Krisengebieten kommen. Von Gimborn skizziert die Realität an Hand von Beispielen: „Kinder, die aus Krisengebieten kommen, fragen hier, wie bei uns der Krieg aussieht. Krieg ist für sie etwas Selbstverständliches und Kinder lernen durch Nachahmen und sind daher auch für Taten, die sie gesehen haben, empfänglicher diese auszuführen, als Menschen, die nie damit konfrontiert wurden.

Die Gewaltbereitschaft der jugendlichen v.a. männlichen Flüchtlinge ist um vieles höher als bei unserer Bevölkerung, zumal diese Flüchtlinge nichts anderes erlebt haben. Und dazu kommt noch der religiöse Eifer mit dem sie uns - die Anders- bzw. Ungläubigen im harmlosesten Fall ignorieren, im Schlimmsten Fall attackieren. Und Frauen rangieren in deren Wertesystem im öffentlichen Gesellschaftsleben ganz unten auf der Skala.“ Dazu verweist Von Gimborn auf Deutschland und die Vorkommnisse in den dortigen Asylantenheimen: „Lesen sie das Buch „Deutschland im Blaulicht-Notruf einer Polizistin“ – geschrieben von Tania Kambouri einer Migrantin aus Griechenland. Sie schreibt von der zunehmenden Respektlosigkeit und Gewalt und von ihren Schwierigkeiten im Umgang mit vor allem männlichen Migranten.“

Von Gimborn warnt davor, dass weder mit Werteschulungen, noch mit Zäunen, noch mit gutem Zureden und schon gar nicht mit Wegsehen diese Probleme ohne Schmerzen zu lösen sein werden.

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