JG-Kucharowits: In welcher Welt leben Sie, Herr Minister?

Strafen sind nicht das Allheilmittel für eine gelungene Integrationspolitik

Wien (OTS) - „Die Vorschläge des Außenministers, Sozialleistungen für Asylberechtigte zu kürzen, scheint eine weitere populistische Maßnahme der ÖVP zu sein. Dass der Leistungsgedanke das non-plus-ultra in der ÖVP-Politik ist, scheint seit längerem klar. Dass dies jedoch auch die Schwächsten unserer Gesellschaft in eine Existenzbedrohung führen kann, scheint Minister Kurz völlig egal zu sein“, so Katharina Kucharowits, Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ.

Kucharowits schlägt in diesem Zusammenhang einen gänzlich anderen Weg vor: „Integration kann nie durch Strafe erfolgen. Viel eher sollten endlich Deutschkurse für all jene, die diese dringend benötigen, finanziert und angeboten werden. Eine Werteschulung scheint ein gut klingendes Schlagwort sein, viel eher sollten Asylberechtigte Unterstützung bei der Integration in den Arbeitsmarkt bekommen und der Arbeitsmarkt für AsylwerberInnen geöffnet werden.“

„Wenn die Asylberechtigten die Hälfte der bedarfsorientierten Mindestsicherung bekommen, müssen sie mit 410€ im Monat leben! In welcher Welt leben Sie, Herr Kurz?“, so Kucharowits weiter. „Das ist unmenschlich und unzumutbar!“

Rückfragen & Kontakt:

Junge Generation in der SPÖ
Andreas Stadlmayr, Bundessekretär
Mobil: +43 664 88 54 02 85
andreas.stadlmayr@spoe.at
www.jg.spoe.at
Löwelstraße 18, 1014 Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0009