SPÖ-Bauern-Vorsitzender Etzenberger sieht Weinverordnung kritisch

St. Pölten (OTS/SK) - „Wir SPÖ-Bauern stellen uns auch weiterhin gegen die Verordnung von Bundesminister Rupprechter in Bezug auf die Anhebung der Hektarertragsgrenze von 9.000 auf 10.800 Kilo für das Jahr 2015“, sagte ÖKR Josef Etzenberger, Vorsitzender der SPÖ-Bauern heute, Donnerstag, und betonte weiters, dass „die Entscheidung, die Hektargrenzen zu erhöhen, keinen Sinn ergibt. Es ist ein kurzfristiges Denken auf Menge, statt auf Qualität zu setzen.“ ****

Bei einem Gespräch in seinem Betrieb betonte Etzenberger, dass es seit der Einführung des Weingesetzes Einigkeit im Weinbau gab. Die einseitige Entscheidung des Bundesministers an der Hektarertragsschraube zu drehen, ist nicht nachzuvollziehen und daher von Seiten der SPÖ-Bauern in dieser Höhe abzulehnen. Weiters berichtete Ökonomierat Etzenberger, dass die heurige Ernte zwar gut war, die Erträge jedoch nicht so hoch waren, dass ein solcher Schritt der Erhöhung der Hektarertragsgrenzen gerechtfertigt wäre.

Für SPÖ-Landwirtschaftssprecher Erwin Preiner ist der Alleingang von Landwirtschaftsminister Rupprechter ebenfalls „nicht nachvollziehbar, noch dazu in dieser Höhe“. Minister Rupprechter habe die Hektarertragsobergrenze für die Weintraubenernte 2015 um 20 Prozent gegenüber 2014 erhöht. „Österreich hat sich einen guten Namen mit seiner hervorragenden Weinqualität gemacht“, meinte dazu Matthias Friedrich, Bundesgeschäftsführer der SPÖ-Bauern. „Ich sehe keinen Grund, das Weingesetz ändern zu müssen“. (Schluss) mb/mb

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