- 19.11.2015, 13:01:50
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SPÖ-Bauern-Vorsitzender Etzenberger sieht Weinverordnung kritisch
St. Pölten (OTS/SK) - „Wir SPÖ-Bauern stellen uns auch weiterhin
gegen die Verordnung von Bundesminister Rupprechter in Bezug auf die
Anhebung der Hektarertragsgrenze von 9.000 auf 10.800 Kilo für das
Jahr 2015“, sagte ÖKR Josef Etzenberger, Vorsitzender der SPÖ-Bauern
heute, Donnerstag, und betonte weiters, dass „die Entscheidung, die
Hektargrenzen zu erhöhen, keinen Sinn ergibt. Es ist ein
kurzfristiges Denken auf Menge, statt auf Qualität zu setzen.“ ****
Bei einem Gespräch in seinem Betrieb betonte Etzenberger, dass es
seit der Einführung des Weingesetzes Einigkeit im Weinbau gab. Die
einseitige Entscheidung des Bundesministers an der
Hektarertragsschraube zu drehen, ist nicht nachzuvollziehen und daher
von Seiten der SPÖ-Bauern in dieser Höhe abzulehnen. Weiters
berichtete Ökonomierat Etzenberger, dass die heurige Ernte zwar gut
war, die Erträge jedoch nicht so hoch waren, dass ein solcher Schritt
der Erhöhung der Hektarertragsgrenzen gerechtfertigt wäre.
Für SPÖ-Landwirtschaftssprecher Erwin Preiner ist der Alleingang von
Landwirtschaftsminister Rupprechter ebenfalls „nicht nachvollziehbar,
noch dazu in dieser Höhe“. Minister Rupprechter habe die
Hektarertragsobergrenze für die Weintraubenernte 2015 um 20 Prozent
gegenüber 2014 erhöht. „Österreich hat sich einen guten Namen mit
seiner hervorragenden Weinqualität gemacht“, meinte dazu Matthias
Friedrich, Bundesgeschäftsführer der SPÖ-Bauern. „Ich sehe keinen
Grund, das Weingesetz ändern zu müssen“. (Schluss) mb/mb
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