• 19.11.2015, 09:45:01
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  • OTS0037 OTW0037

Neues Allround-MR-Gerät an der Radiologie im AKH Wien

Verbesserte Platzverhältnisse durch größere Öffnung

Utl.: Verbesserte Platzverhältnisse durch größere Öffnung =

Wien (OTS) - An der Klinischen Abteilung für Neuroradiologie und
muskuloskeletale Radiologie der Universitätsklinik für Radiologie und
Nuklearmedizin des AKH Wien und der MedUni Wien wurde ein neuer
Magnetresonanztomograf für die 24h-Versorgung der Patientinnen und
Patienten in Betrieb genommen.

Das neue MR-System ist aufgrund der Feldstärke von 1,5 Tesla als
Universalgerät sowohl für die Routineversorgung als auch für die
Forschung hervorragend geeignet und wegen des Einsatzes rund um die
Uhr jenes MR-Gerät mit der höchsten PatientInnenfrequenz im AKH Wien.
Im Jahr 2014 wurden 12.600 PatientInnen mit dem Vorgänger-Gerät
untersucht.

Das Gerät ist durch die große Bohrung besonders patientenfreundlich
und angenehmer für PatientInnen mit Klaustrophobieproblemen oder
höherem Körperumfang, damit auch für schwangere Patientinnen. Dies
ist ein wesentlicher Vorteil für die pränatale MR-Untersuchung, die
eine der Spitzenleistungen der Klinischen Abteilung für
Neuroradiologie und Muskuloskeletale Radiologie darstellt. Außerdem
erlauben die verbesserten Platz-verhältnisse auch einen leichteren
Zugang zu PatientInnen, die anästhesiologisch überwacht werden
müssen.

Durch die Verbesserung der Technologie können die Untersuchungen nun
schneller abgewickelt werden und durch die breite Ausstattung mit
Spulen und Sequenzen kann man alle Körperregionen mit hochklassiger
Qualität untersuchen. Die digitale Spulentechnologie erlaubt unter
anderem eine isotrope Bildgebung zur Diagnostik von Gefäßanomalien,
Weichteil- oder funktionalen und degenerativen Veränderungen sowie
eine hochaufgelöste Echtzeitbildgebung von Föten, 3D- und
4D-Sequenzen und Bildfusionierungen mit anderen diagnostischen
Systemen.

Dadurch können die gestiegenen klinischen Anforderungen im
neuroradiologischen Kompetenzbereich bewältigt und die Beibehaltung
der Spitzenposition in der Forschung und die internationale
Positionierung von AKH Wien und MedUni Wien nachhaltig unterstützt
werden.

Die baulichen Maßnahmen umfassten neben dem Einbau des MR-Geräts auch
die Vergrößerung der bestehenden MR-Kabine mit
Hochfrequenz-Abschirmbereich und einer Neugestaltung des Schalt- und
Technikraumes inkl. Erneuerung der Not- und Sicherheits-beleuchtung.
Für die gesamte Neugestaltung wurden rund 2,4 Mio. Euro investiert.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK

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