Nulllohnrunde wäre Schlag ins Gesicht für Rot-Kreuz-Mitarbeiter

Betriebsratsvorsitzender begrüßt intensive Suche nach Lösungen

Klagenfurt (OTS) - Da auch das Rote Kreuz Kärnten seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an das Landesschema angelehnt bezahlt, wären diese von einer Nulllohnrunde direkt betroffen.

„Kommt es wieder zu einer Nulllohnrunde, wäre das die Zweite innerhalb von vier Jahren. Gerade heuer, nach dem mehr als großzügigen Abschluss für die Ärzte einerseits, aber auch aufgrund der besonderen Herausforderungen, vor die wir in diesem Jahr als Hilfsorganisation gestellt wurden, ein absolut fatales Signal. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen verfolge ich daher gespannt die Entwicklung der Verhandlungen im Land und begrüße den Versuch, eine Lösung zu finden. Sollte es diese nicht geben, werden auch wir uns mögliche weitere Schritte überlegen müssen. Protestmaßnahmen von Seiten der Arbeitnehmervertretung der Landesbediensteten werden wir auf jeden Fall unterstützen“, so Betriebsratsvorsitzender Gert Thomaser.

Änderungen im Rahmenrecht längst fällig

Auch bei den anstehenden Kollektivvertragsverhandlungen erwartet sich Thomaser Bewegung von Seiten des Arbeitgebers: „Wir kämpfen seit Jahren, dass auch unsere Rot-Kreuz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie in anderen Bereichen schon längst üblich, die Arbeit in der Nacht und an Sonntagen mit einer Zulage abgegolten bekommen. Es wäre ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für die Leistungen, die sie täglich erbringen, wenn diese schon festgefahrene Diskussion gerade heuer gelöst wird.“

Rückfragen & Kontakt:

Österreichisches Rotes Kreuz
Landesverband Kärnten
Gert Thomaser
Betriebsratsvorsitzender
Grete-Bittner-Straße 9, 9020 Klagenfurt
gert.thomaser@k.roteskreuz.at
Tel.: 050 9144 1055
Mobil: 0664 543 0035

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0001