Bulant zu Schulreform: Ein „echt nächtliches“ Ergebnis lässt viele Fragen offen

Die Inhalte müssen nun eingehend studiert und bewertet werden.

Wien (OTS) - Als ein „echt nächtliches Ergebnis“ bezeichnet der FSG-Vorsitzende der Gewerkschaft der PflichtschullehrerInnen, Thomas Bulant, das vorliegende Papier zur Reform von Bildung und Schulverwaltung. Bulant vermisst auf den ersten Blick Aussagen zu einer transparenten und bedarfsgerechten Ressourcenvergabe an die autonomen Schulen. Ebenso seien weder eine klare Kompetenzveränderung zwischen Bund und Ländern noch der Weg der Schulaufsicht Neu von einer Inspektionsinstitution zu einer Serviceinstitution im Sinne des Qualitätsmanagements ersichtlich. „Die Einführung einer gemeinsamen Schule wird auf den Nimmerleinstag verschoben. Mit der Erprobungseinschränkung auf 15 Prozent der Schulen in einem Land wird jede Interpretation von wissenschaftlichen Erkenntnissen möglich bleiben“, kritisiert Bulant und stellt die Frage: „Und wie sollen wir die wichtigen Absichtserklärungen zur Elementarpädagogik und Autonomie bewerten, wenn über allem ein Finanzierungsvorbehalt schwebt?“

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MMag. Dr. Thomas Bulant
FSG-Vorsitzender in der PflichtschullehrerInnengewerkschaft
1010 Wien, Schenkenstraße 4 / 5. Stock
Mail: thomas.bulant@apsfsg.at
Handy: 069919413999

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