• 17.11.2015, 12:59:49
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Ministerrat – Faymann: Erfreuliche Einigung bei der Bildungsreform

Bildungsreform bringt Verbesserungen für SchülerInnen, mehr Autonomie, mehr Gemeinsamkeit und eine Stärkung der Kindergärten als Bildungsinstitutionen

Utl.: Bildungsreform bringt Verbesserungen für SchülerInnen, mehr
Autonomie, mehr Gemeinsamkeit und eine Stärkung der
Kindergärten als Bildungsinstitutionen =

Wien (OTS/SK) - Die Arbeitsgruppe zur Bildungsreform ist zu einer
Einigung gelangt, wie Bundeskanzler Werner Faymann am Dienstag im
Pressefoyer nach dem Ministerrat verkündete. „Es ist erfreulich, dass
bei diesem Thema, das uns lange auseinanderdividiert hat, eine
politische Einigung erfolgt ist. Wir haben einen gemeinsamen Weg der
Regierung in einer so entscheidenden Schlüsselfrage wie der Bildung
festlegen können“, sagte Faymann. Die Reform bringe Verbesserungen
für SchülerInnen und LehrerInnen, eine Stärkung des Standortes durch
mehr Autonomie, mehr Gemeinsamkeit und eine Stärkung der Kindergärten
als Bildungsinstitutionen. Faymann betonte, dass mit der
Bildungsreform ein produktiver und reformenreicher Kurs fortgesetzt
wurde: „Wir haben heuer drei große Meilensteine durchsetzen können:
Die Steuerreform, die Reform des Arbeitsmarktes und jetzt die
Bildungsreform“, zeigte sich Faymann erfreut. ****

Die Bildungsreform sieht vor, dass der Kindergarten als
Bildungsinstitution stärker ausgebaut wird, vor allem in Hinblick auf
das zweite Kindergartenjahr. Die Zusammenarbeit zwischen
Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen wird in der Modellregion
verschärft und verbessert, die Schulautonomie wird gestärkt und die
einzelnen Schulstandorte bekommen mehr Rechte. Auch die gemeinsame
Schule wird weiter ausgebaut. Zukünftig wird es möglich sein, dass
bis zu 15 Prozent der AHS-Unterstufen als gemeinsame Schulen der 6-
bis 14-Jährigen geführt werden. Die Verwaltung der Bundesländer wird
in Bildungsdirektionen zusammengeführt. „Die Diskussionen zwischen
Bund und Ländern wurden beigelegt und haben zu einem sehr sinnvollen
Kompromiss geführt“, sagte Faymann.

Der Bundeskanzler bedankte sich bei allen, die an der Bildungsreform
mitgearbeitet haben, allen voran Bildungsministerin Gabriele
Heinisch-Hosek und den Landeshauptleuten Michal Häupl, Peter Kaiser,
Günther Platter und Wilfried Haslauer. „Wir arbeiten eng zusammen in
der wichtigen Frage, wie die Zukunft der Schule - und somit unserer
Kinder – zu gestalten ist“, betonte Faymann. (Schluss) ve/up

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