• 17.11.2015, 12:52:05
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Mitterlehner: Bildungsreform stellt Kind in den Mittelpunkt

Früher investieren, statt später reparieren - Besserer Übergang vom Kindergarten in die Schule durch Sprach- und Talentförderung mit Bildungskompass

Utl.: Früher investieren, statt später reparieren - Besserer
Übergang vom Kindergarten in die Schule durch Sprach- und
Talentförderung mit Bildungskompass =

Wien, 17. November 2015 (ÖVP-PD) "Unsere Bildungsreform stellt
das Kind in den Mittelpunkt. Wir erreichen damit ganz konkrete
Fortschritte, die eine sinnvolle Weiterentwicklung des bestehenden
Systems ermöglichen. Wir wollen früher investieren, statt später
teuer reparieren", sagt Vizekanzler Reinhold Mitterlehner im
Ministerrat zur Bildungsreform, deren Eckpunkte heute im
Ministerrat beschlossen und 2016 in Gesetzesform gegossen werden.
Besonders wichtig sei es gewesen, die Bundesländer in die
Verhandlungen einzubeziehen, so Mitterlehner, der sich insbesondere
beim ÖVP-Verhandlungsteam mit den Landeshauptleuten Wilfried
Haslauer und Günther Platter sowie Staatssekretär Harald Mahrer für
die Reform bedankte. *****

"Wir setzen bei der Elementarpädagogik an, ermöglichen das
zweite verpflichtende Kindergartenjahr und verstärken die
Sprachförderung. Künftig wird es einen neuen Bildungskompass geben,
um die Talente unserer Kinder besser fördern zu können. Damit wird
auch die Integration erleichtert", hebt Mitterlehner zentrale
Punkte hervor. Ziel sei es, den Übergang vom Kindergarten in die
Schule optimal zu begleiten. Zudem stärkt die Reform auch die
wichtige Schulautonomie. "Hier geht es darum, dass die Freiheit für
pädagogische, personelle und organisatorische Entscheidungen
wesentlich erhöht wird. Damit können Direktoren künftig stärker auf
die individuelle Situation eingehen", hält Mitterlehner fest.

Weiters hat sich die Bildungsreformgruppe auf die Einrichtung
von Bildungsdirektionen in allen Bundesländern geeinigt. Dabei
handelt es sich um eine gemeinsame Behörde von Bund und Ländern.
"Neu ist, dass alle Lehrer von einer Einheit verwaltet werden, was
für mehr Überblick und Transparenz sorgt. Die Abrechnung wird über
das Bundesrechenzentrum laufen. Mit der zentralen Steuerung klären
wir eine wichtige Frage", so Mitterlehner.

Darüber hinaus betonte Mitterlehner die Bedeutung eines
differenzierten Schulsystems. "Die Reformgruppe hat einen guten
Modus gefunden. Das Gymnasium bleibt als Hauptform bestehen. Es
gibt aber auch die Möglichkeit für die Bundesländer, eine
Modellregion zu entwickeln, wobei die Gesamtzahl der Standorte mit
15 Prozent der Standorte sowie 15 Prozent der Schüler der
jeweiligen Schulform gedeckelt ist", erläutert Mitterlehner. Durch
eine Evaluierung wird nach zehn Jahren geklärt, wie sich das Modell
entwickelt hat. "Es ist nichts dagegen einzuwenden, die Qualität im
Wettbewerb zu erhöhen. Mir geht es darum, nach oben zu fördern und
nicht nach unten zu nivellieren", betont Mitterlehner.

Insgesamt zieht Vizekanzler derzeit eine positive Bilanz über
die Arbeit der Bundesregierung. "Als Bundesregierung haben wir in
diesem Jahr drei große Reformen auf Schiene gebracht: Mit der
Steuerreform, die am 1. Jänner 2016 in Kraft tritt, bleibt jeder
und jedem einzelnen mehr im Geldbörsel. Das Konjunktur- und
Arbeitsmarktpaket bringt eine spürbare Lohnnebenkostensenkung und
schafft Wachstum und Arbeitsplätze. Und die heutige Einigung auf
die Bildungsreform stellt einen zentralen Schritt in Richtung
Schule der Zukunft dar. Wenn man 2015 mit anderen Jahren und
Programmen vergleicht, kann man von einer intensiven Umsetzung und
hohen Qualität sprechen."

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse, Web und
Social Media; Tel.:(01) 401 26-620; Internet: http://www.oevp.at,
www.facebook.com/volkspartei, www.twitter.com/mitterlehnerR

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