• 17.11.2015, 12:26:38
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Bildungsreform ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft

Haslauer: Mehr pädagogische, organisatorische, personelle und finanzielle Freiräume für Schulen

Utl.: Haslauer: Mehr pädagogische, organisatorische, personelle und
finanzielle Freiräume für Schulen =

Salzburg (OTS) - (LK) "Die heute präsentierte Einigung über die
Bildungsreform bedeutet einen wichtigen und beachtlichen Schritt in
die Zukunft für unsere Schulen und allen voran für die Kinder. Es ist
gelungen, ein Reformpaket zu schnüren, das notwendige Verbesserungen
in vielen Bereichen der heimischen Bildungslandschaft liefert. Bei
der Autonomie erhalten die einzelnen Schulen mehr pädagogische,
organisatorische, personelle und finanzielle Freiräume. Die
Entscheidungen werden zukünftig verstärkt von den Expertinnen und
Experten an Ort und Stelle, und zwar von den Pädagoginnen und
Pädagogen, getroffen. Dies garantiert somit passgenaue individuelle
und regionale Entscheidungen für die Kinder", sagte Landeshauptmann
Dr. Wilfried Haslauer heute, Dienstag, 17. November, angesichts der
weitreichenden Einigung zur Bildungsreform.

"Ein besonderes Anliegen ist mir die optimale Gestaltung des
Übergangs vom Kindergarten in die Volksschule", so Haslauer weiter.
"Deshalb haben wir hier viele wichtige Maßnahmen, die notwendige
Verbesserungen bringen, getroffen. Durch eine verstärkte Kooperation
von Kindergarten und Volksschule wird die individuelle Förderung für
die Kinder gestärkt. So werden beispielsweise bei der
Schuleinschreibung zukünftig eigene Förderportfolios, entsprechend
der Informationen des Kindergartens, erarbeitet und das letzte
Kindergartenjahr und die ersten beiden Volksschuljahre als gemeinsame
Schuleingangsphase aufgefasst. Grundkompetenzen, Talente, Interessen
und Begabungen können so zielgenau gefördert werden. Speziell für
Schülerinnen und Schüler, deren Kenntnisse in der Unterrichtssprache
Deutsch nicht ausreichen, werden zusätzlich Sprach-Startkurse
eingerichtet."

Schulverwaltung von Ländern und Bund kommt unter ein Dach

"Bei der Schulverwaltung wird durch die Zusammenlegung der Bundes-
und Landesbehörden unter dem Dach einer gemeinsamen Bildungsdirektion
von Land und Bund nicht nur eine jahrzehntelange Diskussion beendet,
sondern zusammengeführt, was zusammengehört. Durch einheitliche
Vorgaben des Bundes und regionale Steuerung im Land ist in
Kombination mit Verwaltungsvereinfachungen sowie einer weitreichenden
Entpolitisierung und maximaler Transparenz ein großer Schritt
gelungen. So wird beispielsweise die Gehaltsabrechnung aller
Lehrerinnen und Lehrer zukünftig über das Bundesrechenzentrum
abgewickelt. Auch beim Thema der gemeinsamen Schule der Zehn- bis
14-Jährigen haben wir eine Einigung erzielt. Diese ermöglicht es den
Bundesländern, Modellregionen für Versuche zu bilden. Hierbei ist mir
wichtig, dass dies unter Einbindung der Betroffenen – allen voran der
Eltern – geschieht", sagte Landeshauptmann Haslauer.

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