• 16.11.2015, 15:55:12
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Angelika Winzig: Lehrlingsausbildung gemeinsam stärken statt schlecht reden

ÖVP-Lehrlingssprecherin: Ergebnisse des Lehrlingsmonitoring ernst nehmen – Kritik von AK und ÖGB ist falscher Weg

Utl.: ÖVP-Lehrlingssprecherin: Ergebnisse des Lehrlingsmonitoring
ernst nehmen – Kritik von AK und ÖGB ist falscher Weg =

Wien (OTS) - Das erste österreichweite Lehrlingsmonitoring hat
interessante Ergebnisse gebracht, die genau zu analysieren und
natürlich auch ernst zu nehmen sind. Die Reaktionen von
Arbeiterkammer und ÖGB sind aber der falsche Weg: die betriebliche
Lehrlingsausbildung soll nicht schlecht geredet werden. Stattdessen
wollen wir diese Form der Ausbildung gemeinsam stärken, sagte
ÖVP-Lehrlingssprecherin Abg. Dr. Angelika Winzig heute, Montag, und
verwies auf eine Reihe von Maßnahmen, die in diesem Bereich gesetzt
wurden und werden. "So ist heuer das größte Lehrberufspaket seit den
1980er Jahren in Kraft getreten mit 18 neuen bzw. modernisierten
Lehrberufen. Das Coaching-Programm wird heuer österreichweit
ausgerollt. In diesem Sinne sollten wir die Unternehmen und ihre
Ausbilder unterstützen, statt sie an den Pranger zu stellen", so
Winzig.

Winzig weiter: "Die Lehrlingsausbildung deckt in Österreich eine sehr
große Bandbreite ab. Einerseits werden Spitzenleistungen erbracht,
wie immer wieder hervorragende Ergebnisse bei
Berufsweltmeisterschaften und Berufseuropameisterschaften zeigen.
Andererseits werden viele Jugendliche, die in ihrer Schullaufbahn
Probleme hatten, erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert." Die
duale Ausbildung mit hohem Praxisanteil sei es, die zu solchen
Spitzenleistungen der österreichischen Lehrlinge führt und von den
Unternehmerinnen und Unternehmern als bestes Modell gesehen wird,
junge Menschen auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten.

Bei ihrer Kritik verschweigen AK und ÖGB bedauerlicherweise jene
Maßnahmen, die es bereits gibt und die teilweise auch von ihnen
gefordert wurden. So führt Winzig beispielhaft die Potenzialanalyse
noch in der Pflichtschule, die in OÖ nun sogar gemeinsam mit der
Wirtschaftskammer kostenlos angeboten wird, sowie ein umfassendes
Qualitätsmanagementprogramm an.

Besonders problematisch ist für Winzig die Forderung nach einem neuen
Ausbildungsfonds im Modell einer "Fachkräftemilliarde". "Diesen Fonds
gibt es tatsächlich schon, indem die Lehrbetriebsförderungen aus dem
Insolvenz-Entgeltfonds bezahlt werden, der ausschließlich aus
Dienstgeberbeiträgen gespeist wird. Die überbetriebliche
Lehrausbildung wird derzeit aus Arbeitsmarktmitteln finanziert.
Hinter der Forderung nach einer 'Fachkräftemilliarde' verbirgt sich
also nichts anderes, als der Wunsch, auch diese Kosten alleine den
Unternehmen umzuhängen."

"Bleiben wir also bei den Tatsachen: Österreich ist weltweit Vorbild
bei der Lehrlingsausbildung. Die Gleichstellung von der dualen und
der schulischen Ausbildung sowie Lehre mit Matura und Matura mit
Lehre wird künftig das Image der Lehre entscheidend verbessern",
schließt die ÖVP-Lehrlingssprecherin.
(Schluss)

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