- 16.11.2015, 12:18:44
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ÖAMTC fordert zügige Planung für zusätzliche Donauquerung
Debatte über Lobau-Tunnel darf Verkehrslösung im Osten nicht verzögern
Utl.: Debatte über Lobau-Tunnel darf Verkehrslösung im Osten nicht
verzögern =
Wien (OTS) - Der Lobau-Tunnel entwickelt sich gerade zum ersten
Konflikt der neuen Wiener Stadtregierung. "Der gesamte Nord-Süd- und
Ost-West-Verkehr in Wien läuft über den Knoten Kaisermühlen und über
die Praterbrücke. Die derzeitige Verkehrslage in Wien erfordert
Taten. Die bisher verfolgte Lösung mit einer Querung der Lobau
mittels Tunnel würde sowohl eine Entlastung der Praterbrücke als auch
des Knotens Kaisermühlen bringen", stellt ÖAMTC-Chefjurist Martin
Hoffer klar. Der ÖAMTC fordert daher eine rasche Lösung für die
bisherige Verkehrsproblematik und einmal mehr den Lückenschluss des
Schnellststraßenrings rund um Wien.
In der politischen Debatte zitieren die Grünen teilweise einen
früheren Beitrag des ÖAMTC: Darin wird eine Ost-West-Verbindung
zwischen der A22 und der A4 mittels einer zusätzlichen Donaubrücke
als Entlastung für den Ost-West-Verkehr vorgeschlagen. Zu bedenken
ist, dass sich durch die zusätzliche Anbindung der A4 an die A22 die
Belastung des Knotens Kaisermühlen zu einer großen Herausforderung an
die Verkehrsplaner und die Verkehrsführung entwickeln würde. Zudem
wäre damit der vom ÖAMTC lange geforderte Lückenschluss des
Schnellstraßenringes (vor allem der S1) rund um Wien nach wie vor
ausständig. "Daher wird diese Frage noch gesondert – gegebenenfalls
auch mit dem Land Niederösterreich – zu klären sein", so Hoffer.
"Wichtig ist, dass man nicht wertvolle Zeit vergeudet, indem der
Tunnel, dem behördlicherseits bereits die Umweltverträglichkeit
beschieden ist, gestoppt wird und dann ein endloser Diskurs über
irgendwelche Varianten geführt wird", betont der ÖAMTC-Chefjurist.
Der ÖAMTC fordert daher, dass die Planungen für eine zusätzliche
Donauquerung sowie die Gestaltung des Knotens Kaisermühlen zügig
begonnen werden.
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