- 14.11.2015, 08:00:01
- /
- OTS0005 OTW0005
„profil“: Umweltschutzorganisation wirft Stadt Wien „keine korrekte Vorgehensweise“ vor
Gemeinde Wien müsse am Norbahnhofgelände „in jedem Fall ein Verfahren auf Feststellung der UVP-Pflicht einleiten“, so das Ökobüro
Utl.: Gemeinde Wien müsse am Norbahnhofgelände „in jedem Fall ein
Verfahren auf Feststellung der UVP-Pflicht einleiten“, so das
Ökobüro =
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, gibt es weiterhin Konflikte rund um
die Frage, ob für das Nordbahnhofgelände im zweiten Wiener
Gemeindebezirk eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) stattfinden
muss oder nicht. Die Umweltschutzorganisation Ökobüro in Wien wirft
der Stadt Wien „keine korrekte Vorgehensweise“ in der Causa vor. Das
Ökobüro ist eine Allianz zahlreicher NGOs vom Klimabündnis bis zu
Global 2000.
Hintergrund: Die Gemeinde Wien sowie die ÖBB – bis vor kurzem der
Eigentümer des Areals – halten die UVP für nicht notwendig. Sie
begründen dies damit, dass der gesetzlich vorgeschriebene
„planerische Gesamtwille“ beim Nordbahnhofgelände fehle.
Kritische Rathausbeamte, die anonym bleiben wollen, werfen der
Gemeinde jedoch vor, sich mit dieser Argumentation um die teure und
aufwändige UVP zu drücken. Die Beamten warnen vor jahrelanger
Rechtsunsicherheit bis hin zum Baustopp auf einem der größten und
wichtigsten Stadtentwicklungsgebiete in Wien – profil berichtete
Anfang November.
Nun bezieht mit dem Ökobüro erstmals auch eine
Umweltschutzorganisation Stellung. „Ob dem Nordbahnhofgelände
wirklich der planerische Gesamtwille fehlt, ist durchaus
hinterfragenswert“, sagt die Umweltjuristin Birgit Schmidhuber von
der NGO. Die Gemeinde Wien müsste in jedem Fall „ein Verfahren auf
Feststellung der UVP-Pflicht einleiten“.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PRO






