ÖAAB-Tamandl: "Freiwilligen-Abfertigungsprogramm" der Post ist vollkommen falsches Signal

ÖAAB-Wien-Obfrau erinnert an Verantwortung eines staatsnahen Unternehmens

Wien (OTS) - "Es ist das vollkommen falsche Signal, wenn die Politik unterschiedliche Maßnahmen zur Förderung älterer Arbeitnehmer und gegen die Altersarbeitslosigkeit setzt und gleichzeitig gerade die Post als staatsnaher Betrieb ihren älteren Bediensteten den Gang in die Frühpension nahe legt", so ÖAAB-Wien-Obfrau Abg.z.NR Gabriele Tamandl heute zu den Plänen des Unternehmens.

Auch wenn betont werde, dass es sich um ein freiwilliges Angebot handle, das die Post-Bediensteten nicht annehmen müssen, sei die Optik verheerend, so Tamandl: "Man signalisiert, dass Über-50-Jährige zum alten Eisen zählen und eine Belastung darstellen. Dabei ist das Gegenteil wahr. Gerade ältere Arbeitnehmer verfügen über Erfahrung und Kompetenz, von denen Betriebe profitieren können."

„Es gibt auf unterschiedlicher Ebene politische Bemühungen und Imagekampagnen, die die Beschäftigungszahlen älterer Arbeitnehmer erhöhen und der Alters-Arbeitslosigkeit entgegenwirken sollen. Und dann forciert gerade ein staatsnaher Betrieb den Gang in die Frühpension. Das ist inakzeptabel, auch wenn sich um ein als ‚freiwilliges Angebot‘ verbrämtes Projekt handelt“, so die Wiener ÖAAB-Obfrau.

"Arbeit ist nicht nur Erwerbstätigkeit, Arbeit hat auch eine sinnstiftende Komponente. Über-50-Jährige aus dem Arbeitsprozess zu drängen oder ihnen auch nur das Gefühl zu geben, nicht mehr gebraucht zu werden: Das ist eine fatale Entwicklung, die nicht Schule machen darf und der wir mit aller uns zur Verfügung stehenden Kraft entgegenwirken sollten", so Tamandl abschließend.

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