OÖGKK: Finanzprognose für 2015 zeigt positives EGT, aber knappes Bilanzminus

Linz (OTS) - Ein Plus von rund zehn Millionen Euro als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) – das zeigt die aktuelle Finanzprognose der OÖGKK für 2015. Das EGT spiegelt die eigene Leistung der OÖGKK und ist damit die relevante Kennzahl. Als Ergebnis der gesamten Bilanz, wo vor allem die verpflichtende Zahlung an den Ausgleichsfonds der Krankenkassen zu verbuchen ist, wird hingegen ein Minus von rund 22 Millionen Euro erwartet.

Neuerlich ist es der OÖGKK gelungen, aus eigener Kraft ein positives Ergebnis in Oberösterreich zu erzielen. OÖGKK-Obmann Albert Maringer:
„Trotz schwieriger konjunktureller Rahmenbedingungen kann die Versichertengemeinschaft auf ihre OÖGKK zählen. Krankheit nimmt keine Rücksicht auf die wirtschaftliche Entwicklung und die persönliche Einkommenssituation, ganz im Gegenteil. Darum geben wir gerade in unsicheren Zeiten als soziale Krankenversicherung den Menschen Sicherheit.“

Aus eigener Kraft positives Ergebnis

Bei Gesamteinnahmen von rund 2,2 Milliarden Euro und fast gleich hohen Aufwendungen geht die OÖGKK für das Jahr 2015 von einem positiven Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von rund zehn Millionen Euro aus. Mit rund 0,5 Prozent der Gesamtausgaben ergibt das praktisch eine Punktlandung im Sinne eines ausgeglichenen Ergebnisses. „Die OÖGKK hat auch 2015 solide gewirtschaftet, die Beiträge der Versicherten und Dienstgeber sorgfältig eingesetzt und damit ihre Rolle als leistungsfähige Gesundheitsversorgerin verantwortungsvoll wahrgenommen“, fasst OÖGKK-Direktorin Mag. Dr. Andrea Wesenauer zusammen.

Trotz Plus negatives Bilanzergebnis erwartet

Auch wenn das eigene operative Ergebnis im Plus liegt: Die OÖGKK ist verpflichtet, Zahlungen an den Ausgleichsfonds der Krankenkassen zu leisten. In diesen Topf wird sie 2015 voraussichtlich 30 Millionen Euro einzahlen müssen, aber nur acht Millionen Euro daraus zurückbekommen. Zudem ist die OÖGKK verpflichtet, Rücklagen zur Absicherung der Leistungsfähigkeit zu bilden. Die vorgeschriebene Aufstockung der Leistungssicherungsrücklage schlägt 2015 mit rund elf Millionen Euro zu Buche. Dieses Geld erhöht die Rücklagen der OÖGKK und verbleibt damit im Eigentum der OÖGKK-Versichertengemeinschaft.

Zieht man nach diesen Positionen einen Strich, ergibt sich ein erwarteter Bilanzverlust von rund 22 Millionen Euro für das Jahr 2015.

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