• 12.11.2015, 12:41:08
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  • OTS0178 OTW0178

Stöger/Klacska: Weiterentwicklung der LKW-Maut ab 2017

Verkehrsministerium und Wirtschaftskammer präsentieren historische Einigung auf ein transparentes, wirtschaftsverträgliches und ökologisches LKW-Mautsystem

Pressekonferenz: Stöger und Klacska präsentieren
Zukunft der LKW-Maut in Österreich: Ökologisch, planbar,
transparent, wirtschaftsverträglich Im Bild v.l.n.r.:
Verkehrsminister Alois Stöger, Alexander Klacska, WKÖ
Bundessparten-Obmann

Utl.: Verkehrsministerium und Wirtschaftskammer präsentieren
historische Einigung auf ein transparentes,
wirtschaftsverträgliches und ökologisches LKW-Mautsystem =

Wien (OTS) - Verkehrsminister Alois Stöger und Alexander Klacska,
Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), präsentierten heute die Einigung
auf ein transparentes, wirtschaftsverträgliches und ökologisches
LKW-Mautsystem. In einem Pressegespräch gaben Stöger und Klacska die
Eckpunkte der neuen Maut bekannt, über die bereits seit Jahren
verhandelt wurde: „Mit der Einrechnung der externen Kosten in die
LKW-Maut verwirklichen wir eines der vorrangigen Ziele der
österreichischen Verkehrspolitik. Heute ist uns ein historischer
Schritt gelungen. Mit der Einbeziehung weiterer ökologischer
Gesichtspunkte in die Maut leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur
nachhaltigen Gestaltung des Verkehrs“, erklärt Stöger die neue
Regelung ab dem 1.1. 2017. „Durch das neue Maut-Modell schaffen wir
ein wirtschaftsverträgliches, transparentes System und erhöhen die
Planungssicherheit für unsere Betriebe“, lobt auch Klacska die
weiterentwickelte LKW-Maut. ****

Das neue System wird fließend eingeführt. Im kommenden Jahr wird es
zu keiner Anpassung der „Tarifspreizung“ kommen. Damit bleiben die
Mautsätze, abgesehen von der Indexierung auch 2016 gleich. Ab 2017
kommt es dann, statt dem bisherigen Bonus-Malus System, entlang der
EURO-Klassen, zur Umstellung auf einen Basistarif, auf den die
externen Kosten aufgerechnet werden. „Damit stellen wir nicht nur
sicher, dass die LKW-Maut in Zukunft ökologisch fair abgerechnet
wird, sondern wir bieten den Transporteuren, genauso wie der ASFINAG,
langjährige Planungssicherheit“, sagt Stöger. Bundessparten-Obmann
Klacska betont: „Durch das neue System konnten wir für die Wirtschaft
von 2016 bis 2020 Zusatzkosten von rund 150 Millionen Euro abwenden.
Nun bauen wir darauf, dass die Politik auf diesem Weg bleibt und
keine neuen Einnahmephantasien wie flächendeckende Maut aufbringt.““

Konstruktive Zusammenarbeit zwischen Verkehrsministerium und
Wirtschaftskammer

„Die heutige Einigung ist der beste Beweis für die konstruktive
Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft“, so Stöger zur
beschlossenen Weiterentwicklung des Mautsystems. „Beide
Verhandlungspartner sind einen Schritt auf den anderen zu gegangen.
Ich danke der Wirtschaftskammer, insbesondere Präsident Christoph
Leitl und Bundessparten-Obmann Alexander Klacska, für die
Bereitschaft eine dauerhafte, ökologisch faire Lösung zu finden“, so
Stöger. Auch Klacska lobt die konstruktive Zusammenarbeit zwischen
Verkehrsministerium und Wirtschafskammer. „Mit der neuen LKW-Maut
haben wir einen Kompromiss im Interesse aller Beteiligten erreicht,
der ohne diese gute Gesprächsgrundlage nicht möglich gewesen wäre“.

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