• 12.11.2015, 12:33:28
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Österreichs Schulen sind bei Berufsbildung top

EU-Bericht stellt österreichischen Schulen ein gutes Zeugnis aus

Utl.: EU-Bericht stellt österreichischen Schulen ein gutes Zeugnis
aus =

Wien (OTS) - Heute wurde der „EU Education and Training Monitor 2015“
durch die EU-Kommission veröffentlicht.

„Für Österreich ist besonders positiv, dass die Zahl von frühzeitigen
SchulabgängerInnen besonders niedrig ist, das österreichische
Berufsbildungssystem die Jugendlichen gut auf den Arbeitsmarkt
vorbereitet und damit zu einer der niedrigsten
Jugendarbeitslosigkeitsquoten beiträgt“, fasst Bildungsministerin
Gabriele Heinisch-Hosek die erfreulichen Ergebnisse zusammen.

Österreichs unterdurchschnittliche Quote an SchulabbrecherInnen
erklärt sich für die Bildungsministerin unter anderem durch gezielte
strukturelle und pädagogische Maßnahmen wie zum Beispiel die
Einführung der Neuen Mittelschule (NMS) sowie dem Ausbau des
ganztägigen Schulangebots. Die bisherige NMS-Evaluierung zeigt, dass
durch die neue Lernkultur an der NMS und das innovative pädagogische
Konzept die SchülerInnen-Beteiligung gesteigert werden konnte, eine
signifikante Verbesserung des Schulklimas erzielt wurde und auch
höhere Übertrittsquoten in weiterführende Schulen erreicht werden.
Die NMS und die ganztägigen Schulformen ermöglicht es auch
SchülerInnen aus sozio-ökonomisch schlechter gestellten Familien,
oder von Eltern mit geringem Bildungsabschluss, aufzuholen und damit
Bildungsvererbung entgegenzuwirken.

„Im Rahmen der Bildungsreform zielen wir genau auf die Punkte ab, bei
denen wir laut Bericht noch Verbesserungspotential haben: Auf
gerechte Bildungschancen unabhängig vom Status der Eltern, gleichen
Zugang und verbesserte Übergänge auf dem Bildungsweg. Die Übergänge
zwischen den Bildungseinrichtungen zu verbessern – etwa von
Kindergarten in die Schule – und damit höhere Bildungsabschlüsse zu
erreichen, ist mir ein wichtiges Anliegen“, so Heinisch-Hosek.

Die berufsbildenden Schulen bieten ein vielfältiges Angebot:
Jugendliche können entsprechend ihren Talenten und Begabung ihre
Ausbildung in mehr als 200 Lehrberufen absolvieren. Diese Form der
dualen Ausbildung – also in Schule und Betrieb - dauert je nach
Lehrberuf zwischen zwei und vier Jahren. Prinzipien dieser
Ausbildungsform sind die gute Verschränkung von schulischer und
betrieblicher Ausbildung, schulisches Qualitätsmanagement,
praktisches Lernen, Modularisierung und Individualisierung. Alle
betroffenen Lehrpläne wurden kompetenzorientiert überarbeitet.

„Neben der ausgezeichneten Berufsbildung, hat sich auch an den
berufsbildenden höheren Schulen viel getan. Neben der Matura ergibt
sich durch die Berufsbefähigung eine wertvolle Doppelqualifikation.
Durch das berufsbildende Schulwesen und die duale Ausbildung erzielen
wir eine hohe Berufsfähigkeit und in Folge hohe
Beschäftigungsquoten“, so Heinisch-Hosek abschließend.

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