- 12.11.2015, 11:15:59
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Sportministerium: Infrastruktur-Offensive im Leistungszentrum Südstadt
Judo-Dojo und Leichtathletik-Halle für Spitzensport neu errichtet
Utl.: Judo-Dojo und Leichtathletik-Halle für Spitzensport neu
errichtet =
Wien (OTS) - Heute hat Sportminister Gerald Klug ein Judo-Dojo und
eine Leichtathletik-Indooranlage im Bundessport- und Freizeitzentrum
Südstadt (BSFZ) offiziell eröffnet. Durch den Neubau wurde der
Trainingsbereich für die Judokas auf rund 470m2 mehr als verdoppelt.
Die Wettkampfflächen entsprechen jetzt internationalen Standards und
eignen sich für Lehrgänge mit Sparringpartnern aus dem Ausland ebenso
wie für nationale Wettkämpfe. Mit 110m Länge bietet die barrierefreie
Leichtathletik-Halle ab sofort winterfeste Trainingsmöglichkeiten für
Hürdenlauf, Hoch- und Weitsprung, Diskus- und Speerwerfen,
Kugelstoßen sowie Sprint auf sechs Bahnen.
Sportminister Gerald Klug dazu: „Die Südstadt ist Österreichs größtes
Leistungssportzentrum für den Sommersport. Wir wollen hier unseren
Nachwuchstalenten, Heeressportlern und Spitzenathleten ein
Trainingsumfeld von internationalem Niveau bieten. In das Judo-Dojo
und die Leichtathletik-Halle haben wir deshalb rund 1,7 Millionen
Euro investiert.“ Erst im Jahr zuvor wurden das neue Schulgebäude und
eine Dreifachhalle mit Kletterturm, Cardiobereich und Kraftraum
fertiggestellt. Das Sportministerium hatte sich dabei mit über 10
Millionen Euro beteiligt.
Leichtathletik-Nationaltrainer Gregor Högler stellt fest: „Die
Spitzensportlerinnen und -sportler zieht es dorthin, wo sie ein
ausgezeichnetes Umfeld dabei unterstützt sich bestmöglich
weiterzuentwickeln. Hier in der Südstadt stimmt die Qualität der
Infrastruktur und der Betreuung. In meiner Trainingsgruppe arbeiten
Athletinnen und Athleten mit und ohne Behinderung zusammen um sich
auf Rio 2016 vorzubereiten. Für sie war es besonders vorteilhaft,
dass die Halle so rasch gebaut und noch vor dem Wintertraining
fertiggestellt wurde.“ Die Leichtathletik-Indooranlage wurde
innerhalb nur 12 Monate nach der Ideenfindung umgesetzt.
Judo-Stützpunkttrainer Anton Summer erklärt: „Im Leistungszentrum
Südstadt profitieren die Athletinnen und Athleten besonders vom
durchgängigen Betreuungssystem. Vielen gelingt nach der Schule der
Sprung in den Heeressport. Im Judo sind starke Gegner wichtig. Mit
der erweiterten Trainingsfläche können wir nun leichter
internationale Sparringpartner für unsere Judoka einladen.“
Aktuell werden in der Südstadt 245 Sommersportlerinnen und Sportler
sowie 63 Heeressportler betreut. Neben den acht Bundesfachverbänden
der Sportarten Fechten, Handball, Judo, Leichtathletik, Rad,
Schwimmen, Tennis und Triathlon arbeiten die Admira und weitere 16
Verbände direkt mit dem Österreichischen Leistungssportzentrum
Südstadt zusammen. Die Liese-Prokop-Privatschule und das Institut für
medizinische und sportwissenschaftliche Beratung (IMSB) sind wichtige
Partner für die Betreuung der Athletinnen und Athleten.
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