Sportministerium: Infrastruktur-Offensive im Leistungszentrum Südstadt

Judo-Dojo und Leichtathletik-Halle für Spitzensport neu errichtet

Wien (OTS) - Heute hat Sportminister Gerald Klug ein Judo-Dojo und eine Leichtathletik-Indooranlage im Bundessport- und Freizeitzentrum Südstadt (BSFZ) offiziell eröffnet. Durch den Neubau wurde der Trainingsbereich für die Judokas auf rund 470m2 mehr als verdoppelt. Die Wettkampfflächen entsprechen jetzt internationalen Standards und eignen sich für Lehrgänge mit Sparringpartnern aus dem Ausland ebenso wie für nationale Wettkämpfe. Mit 110m Länge bietet die barrierefreie Leichtathletik-Halle ab sofort winterfeste Trainingsmöglichkeiten für Hürdenlauf, Hoch- und Weitsprung, Diskus- und Speerwerfen, Kugelstoßen sowie Sprint auf sechs Bahnen.

Sportminister Gerald Klug dazu: „Die Südstadt ist Österreichs größtes Leistungssportzentrum für den Sommersport. Wir wollen hier unseren Nachwuchstalenten, Heeressportlern und Spitzenathleten ein Trainingsumfeld von internationalem Niveau bieten. In das Judo-Dojo und die Leichtathletik-Halle haben wir deshalb rund 1,7 Millionen Euro investiert.“ Erst im Jahr zuvor wurden das neue Schulgebäude und eine Dreifachhalle mit Kletterturm, Cardiobereich und Kraftraum fertiggestellt. Das Sportministerium hatte sich dabei mit über 10 Millionen Euro beteiligt.

Leichtathletik-Nationaltrainer Gregor Högler stellt fest: „Die Spitzensportlerinnen und -sportler zieht es dorthin, wo sie ein ausgezeichnetes Umfeld dabei unterstützt sich bestmöglich weiterzuentwickeln. Hier in der Südstadt stimmt die Qualität der Infrastruktur und der Betreuung. In meiner Trainingsgruppe arbeiten Athletinnen und Athleten mit und ohne Behinderung zusammen um sich auf Rio 2016 vorzubereiten. Für sie war es besonders vorteilhaft, dass die Halle so rasch gebaut und noch vor dem Wintertraining fertiggestellt wurde.“ Die Leichtathletik-Indooranlage wurde innerhalb nur 12 Monate nach der Ideenfindung umgesetzt.

Judo-Stützpunkttrainer Anton Summer erklärt: „Im Leistungszentrum Südstadt profitieren die Athletinnen und Athleten besonders vom durchgängigen Betreuungssystem. Vielen gelingt nach der Schule der Sprung in den Heeressport. Im Judo sind starke Gegner wichtig. Mit der erweiterten Trainingsfläche können wir nun leichter internationale Sparringpartner für unsere Judoka einladen.“

Aktuell werden in der Südstadt 245 Sommersportlerinnen und Sportler sowie 63 Heeressportler betreut. Neben den acht Bundesfachverbänden der Sportarten Fechten, Handball, Judo, Leichtathletik, Rad, Schwimmen, Tennis und Triathlon arbeiten die Admira und weitere 16 Verbände direkt mit dem Österreichischen Leistungssportzentrum Südstadt zusammen. Die Liese-Prokop-Privatschule und das Institut für medizinische und sportwissenschaftliche Beratung (IMSB) sind wichtige Partner für die Betreuung der Athletinnen und Athleten.

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