- 11.11.2015, 10:00:01
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World Pneumonia Day: Bekämpfung der Lungenentzündung im Rampenlicht
In Österreich müssen jährlich 30.000 Menschen wegen einer Lungenentzündung ins Krankenhaus, rund die Hälfte davon aufgrund einer Pneumokokken-Infektion. [1]
Pneumokokken sind häufige Auslöser von Lungenentzündungen. Anlässlich des World Pneumonia Day ruft Pfizer die Gefährlichkeit dieser Bakterien ins Bewusstsein und unterstreicht die Bedeutung einer Impfung. Pneumonien haben dieses Jahr weltweit bereits nahezu einer Million Kinder das Leben gekostet. Auch in Österreich erkranken immer wieder Erwachsene und Kinder an der häufig unterschätzten Lungenentzündung.
Eine Lungenentzündung (Pneumonie) ist eine Infektion des Lungengewebes, meist ausgelöst durch Bakterien, Viren oder Pilze, seltener durch Allergien oder Inhalation chemischer Stoffe. Alle 20 Sekunden stirbt weltweit ein Kind an einer Lungenentzündung, bei unter Fünfjährigen sind Pneumonien die Nummer 1 der Todesursachen. [2] Betroffen ist vor allem die arme Bevölkerung in Entwicklungsländern, die – häufig unterernährt und ohne Zugang zur Gesundheitsversorgung – ein hohes Erkrankungsrisiko hat.
Pneumokokken in Österreich – Impfen schützt
Bis zu 60% der Kleinkinder, 25-35% der Schulkinder und 10-50% der gesunden Erwachsenen tragen Pneumokokken ständig und unbemerkt im Nasen- und Rachen-Raum mit sich. [3] Die Bakterien, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden, lösen beim gesunden Menschen meist keine Erkrankung aus. Ist das Immunsystem allerdings geschwächt, besteht Erkrankungsgefahr. Bei Kleinkindern, älteren Menschen und chronisch Kranken können Pneumokokken zu schwer verlaufenden Entzündungen der Lunge führen oder auch eine Gehirnhautentzündung oder Blutvergiftung verursachen. Das Gefährliche dabei ist, dass die Erkrankung häufig fulminant verläuft, so dass sie auch trotz sofortiger Behandlung mit Antibiotika innerhalb weniger Stunden zur akuten Lebensbedrohung werden kann.
„Lungenentzündungen zu verhindern, bedeutet Menschen und Familien Leid zu ersparen. Auch können wirtschaftliche Belastungen und Kosten z.B. in Form von Arbeitsausfällen, Krankenständen, medizinischen Behandlungen und Krankenhausaufenthalten vermieden werden. Und dabei ist es Tatsache, dass die häufig schweren Erkrankungen sowie Spätschäden und Todesfälle einfach und günstig durch eine Schutzimpfung vermieden werden könnten“, sagt Prof. Dr. Robin Rumler, Geschäftsführer von Pfizer Austria. Die Pneumokokken-Impfung ist Teil des Österreichischen Kinderimpfprogrammes und damit für alle Kinder kostenlos. Doch auch Erwachsene sollten sich impfen lassen. Der Impfplan 2015, herausgegeben vom Bundesministerium für Gesundheit, empfiehlt die Schutzimpfung für Erwachsene ab dem 51. Lebensjahr und besonders dringend für Personen mit Grunderkrankungen wie z. B. chronische Lungen-, Herz-Kreislauf-, Leber- oder Nierenerkrankungen oder Diabetes mellitus. [4]
Achtung Impfaktion
Von 1. Oktober 2015 bis 31. März 2016 läuft die jährliche Impfaktion, wodurch der Impfstoff in allen österreichischen Apotheken vergünstigt erhältlich ist.
Am 12.November ist World Pneumonia Day
Der Welttag zur Bekämpfung der Lungenentzündung (World Pneumonia Day) unterstreicht die Bedeutung der Impfung von Säuglingen, Kindern und älteren Erwachsenen gegen Pneumokokken. Trotz immer wieder dramatischen Krankheitsverläufen wird die bestehende Gefahr einer Lungenentzündung häufig unterschätzt. Pfizer agiert als Sprachrohr und rückt die potentiell tödliche Krankheit regelmäßig ins Bewusstsein der Öffentlichkeit.
Linktipps:
Wissenswertes über Impfungen: http://www.pfizer.at/gesundheit/impfstoffe
Mehr über den World Pneumonia Day: www.worldpneumoniaday.org
Pfizer – Gemeinsam für eine gesündere Welt
Pfizer erforscht und entwickelt moderne Arzneimittel für Menschen in allen Lebensphasen. Mit einem Forschungsetat von 8,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2014 zählt Pfizer zu den größten forschenden Pharmaunternehmen der Welt und setzt neue Standards in verschiedenen Therapiegebieten wie beispielsweise Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, Entzündungserkrankungen, Krebs, neurologische Erkrankungen und Schmerz, seltene Erkrankungen oder bei Impfstoffen. Weltweit arbeiten mehr als 10.000 Forscher und etwa 80.000 Mitarbeiter bei Pfizer daran, Krankheiten zu heilen, zu lindern oder vorzubeugen. Pfizer, mit Hauptsitz in New York, ist in über 80 Ländern mit Niederlassungen präsent und erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von rund 49,6 Milliarden US-Dollar.
In Österreich gliedert sich das Unternehmen in zwei Gesellschaften:
Die Pfizer Corporation Austria GmbH umfasst rezeptpflichtige Medikamente und rezeptfreie Produkte und ist ein wichtiger Partner der medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich. Um mehr über unseren Einsatz zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at.
Die Pfizer Manufacturing Austria GmbH ist unser Produktionsstandort in Orth an der Donau wo der weltweite Bedarf der Impfstoffe zum Schutz gegen die durch Meningokokken der Serogruppe C verursachte Meningitis (MenC) und gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) hergestellt wird.
Quellen
1 Verein zur Förderung der Impfaufklärung (VFI)
2 UNICEF. Committing to Child Survival: A Promise Renewed. Progress Report 2015. Available at: http://www.apromiserenewed.org/wp-content/uploads/2015/09/APR_2015_8_Sep_15.pdf Accessed October 14, 2015.
3 Pneumokokken Jahresbericht 2014, Nationale Referenzzentrale für Pneumokokken- Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES)
4 Impfplan Österreich 2015, Version2, Stand 15. Juli 2015 – Bundesministerium für Gesundheit
PPR-37-15/1/04.11.2015
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