Bures: Stimme von Helmut Schmidt wird schmerzlich fehlen

Nationalratspräsidentin: Altkanzler Schmidt war tatkräftiger Visionär und großer Europäer - Sein Tod hinterlässt unermessliche Lücke

Wien (PK) - Nationalratspräsidentin Doris Bures zeigt sich tief betroffen vom Tod des deutschen Altkanzlers Helmut Schmidt: "Helmut Schmidt war einer der ganz großen Nachkriegspolitiker der Bundesrepublik Deutschland und vor allem auch ein großer Europäer. Als Kanzler war er ein tatkräftiger Visionär, Deutschland profitiert bis heute von seinem Einsatz für Frieden und soziale Gerechtigkeit. Auch nach seiner politischen Laufbahn setzte er sich als Journalist und Vordenker sehr erfolgreich für humanistische, solidarische und weitsichtige Politik in Deutschland, Europa und der Welt ein. Und nicht zuletzt war Helmut Schmidt auch einer der ganz großen Sozialdemokraten Europas."

Schmidt war von 1974 und bis 1982 als Nachfolger von Willy Brandt deutscher Bundeskanzler. Seit 1983 war Schmidt Mitherausgeber der Wochenzeitung "Die Zeit" und publizierte zahlreiche Bücher. Heute, Dienstagnachmittag, starb er mit 96 Jahren in Hamburg. Nationalratspräsidentin Bures: "Der Tod von Helmut Schmidt hinterlässt eine Lücke, die nicht gefüllt werden kann. Seine weise Stimme wird in der Öffentlichkeit schmerzhaft fehlen. Mein tiefes Mitgefühl gilt heute vor allem Schmidts Familie." (Schluss) red

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