Grüne/Schautzer: Integrationsmaßnahmen sind Investition in die Zukunft

Gut integrierte Asylwerbende als bedeutender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Impuls für Kärnte

Klagenfurt (OTS) - „Jammern und Hetzen – wie dies einige Politiker mit einem gewissen Enthusiasmus betreiben, sind nicht die richtigen Antworten auf die aktuelle Flüchtlingssituation in Kärnten. Gerüchte und Spekulationen werden auch nicht weniger, wenn man sie mit irgendwelchen aus der Luft gegriffenen Zahlen unterlegt“, richtet Schautzer, Asyl- und Integrationssprecherin der Grünen im Kärntner Landtag, in Richtung FPÖ aus.

„Logischerweise ist die Asyl- und Integrationsthematik angesichts der aktuellen Situation mit gewissen Kosten verbunden. Diese sind aber auch gleichzeitig als Investition in die Zukunft und in die Wirtschaft Kärntens zu sehen“, so Schautzer. Sie führt weiter aus:
„Wir müssen zu unserer Verantwortung für die Kärntner Bevölkerung und für die hilfesuchenden Menschen, die zu uns kommen, stehen. Das heißt, dass wir entsprechende Maßnahmen setzen, um sie in unsere Gesellschaft zu integrieren und ihnen dabei helfen müssen, sich integrieren zu können. Dazu sind unter anderem Deutschkurse ab der ersten Sekunde sowie die Ermöglichung des Zugangs zum Arbeitsmarkt notwendig. Mit diesen Maßnahmen werden die sozialen Kosten gedämpft, schließlich können sich Asylwerbende, die Deutsch sprechen und arbeiten dürfen, schnell auf eigene Beine stellen.“

Dem fügt sie hinzu: „Festzuhalten ist, dass – entgegen der Behauptungen der FPÖ – die Flüchtenden und Asylwerbenden nicht als finanzieller Klotz am Bein gesehen werden dürfen. Dies bestätigt die Europäische Kommission in ihrer Wirtschaftsprognose für Österreich ganz klar und deutlich: Die Arbeitslosigkeit bleibt – trotz der vermehrten Aufnahme von Flüchtlingen- bis 2017 mit ca. 6% konstant und die Wirtschaft wird durch die Mehrausgaben im Asylbereich sogar leicht angekurbelt. Österreichs und vor allem Kärntens finanzieller Klotz am Bein ist definitiv das HYPO-Debakel und nicht die aktuelle Flüchtlingssituation.“

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