- 10.11.2015, 14:03:29
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Grüne/Schautzer: Integrationsmaßnahmen sind Investition in die Zukunft
Gut integrierte Asylwerbende als bedeutender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Impuls für Kärnte
Utl.: Gut integrierte Asylwerbende als bedeutender
gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Impuls für Kärnte =
Klagenfurt (OTS) - „Jammern und Hetzen – wie dies einige Politiker
mit einem gewissen Enthusiasmus betreiben, sind nicht die richtigen
Antworten auf die aktuelle Flüchtlingssituation in Kärnten. Gerüchte
und Spekulationen werden auch nicht weniger, wenn man sie mit
irgendwelchen aus der Luft gegriffenen Zahlen unterlegt“, richtet
Schautzer, Asyl- und Integrationssprecherin der Grünen im Kärntner
Landtag, in Richtung FPÖ aus.
„Logischerweise ist die Asyl- und Integrationsthematik angesichts der
aktuellen Situation mit gewissen Kosten verbunden. Diese sind aber
auch gleichzeitig als Investition in die Zukunft und in die
Wirtschaft Kärntens zu sehen“, so Schautzer. Sie führt weiter aus:
„Wir müssen zu unserer Verantwortung für die Kärntner Bevölkerung und
für die hilfesuchenden Menschen, die zu uns kommen, stehen. Das
heißt, dass wir entsprechende Maßnahmen setzen, um sie in unsere
Gesellschaft zu integrieren und ihnen dabei helfen müssen, sich
integrieren zu können. Dazu sind unter anderem Deutschkurse ab der
ersten Sekunde sowie die Ermöglichung des Zugangs zum Arbeitsmarkt
notwendig. Mit diesen Maßnahmen werden die sozialen Kosten
gedämpft, schließlich können sich Asylwerbende, die Deutsch sprechen
und arbeiten dürfen, schnell auf eigene Beine stellen.“
Dem fügt sie hinzu: „Festzuhalten ist, dass – entgegen der
Behauptungen der FPÖ – die Flüchtenden und Asylwerbenden nicht als
finanzieller Klotz am Bein gesehen werden dürfen. Dies bestätigt die
Europäische Kommission in ihrer Wirtschaftsprognose für Österreich
ganz klar und deutlich: Die Arbeitslosigkeit bleibt – trotz der
vermehrten Aufnahme von Flüchtlingen- bis 2017 mit ca. 6% konstant
und die Wirtschaft wird durch die Mehrausgaben im Asylbereich sogar
leicht angekurbelt. Österreichs und vor allem Kärntens finanzieller
Klotz am Bein ist definitiv das HYPO-Debakel und nicht die aktuelle
Flüchtlingssituation.“
(Schluss)
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