- 06.11.2015, 13:22:59
- /
- OTS0163 OTW0163
Korrektur zur OTS 0124 vom 6. November: Prälat-Leopold-Ungar-JournalistInnenpreis 2015
Für Mirjam Unger, Simon Hadler und Monika Maria Kalcsics, Anerkennungs- und Sonderpreise für sechs weitere ORF-Journalist/innen
Utl.: Für Mirjam Unger, Simon Hadler und Monika Maria Kalcsics,
Anerkennungs- und Sonderpreise für sechs weitere
ORF-Journalist/innen =
Wien (OTS) - In der Aussendung muss der zweite Absatz korrekt lauten:
Fünf weitere Mitarbeiter/innen wurden mit Anerkennungspreisen
bedacht: Julieta Rudich und Magdalena Maier sind die Preisträgerinnen
TV, Nadja Katharina Kwapil, Barbara Zeithammer und Ernst Weber wurden
für ihre Ö1-Beiträge ausgezeichnet. Zudem erhielt Eva-Maria
Hinterwirth den Sonderpreis in der Kategorie TV für das
ORF-Gehörlosenangebot „Eurovision Sign“ im Rahmen des Eurovision Song
Contest.
Korrigierte Neufassung
Prälat-Leopold-Ungar-JournalistInnenpreis 2015 für Mirjam Unger,
Simon Hadler und Monika Maria Kalcsics
Anerkennungs- und Sonderpreise für sechs weitere ORF-Journalist/innen
Erneut brachte der Prälat-Leopold-Ungar-JournalistInnenpreis
zahlreiche Auszeichnungen für ORF-Mitarbeiter/innen. In den
Kategorien Fernsehen, Radio und Online gingen die Hauptpreise an
ORF-Journalist/innen: Mirjam Unger erhielt den höchstdotierten
heimischen Journalistenpreis in der Kategorie TV für ihre „Am
Schauplatz“-Reportage „Armut ist kein Kinderspiel“, Simon Hadler
jenen in der Kategorie Online für seine Storys „Faktencheck:
Facebook-Mythen und Asylrealität“ und „Die Mindestsicherung als
‚Hängematte‘“. Preisträgerin in der Kategorie Hörfunk: Monika Maria
Kalcsics für ihr Ö1-Hörbild „Zaatari. Gebrauchsanleitung eines
Flüchtlingslagers“.
Fünf weitere Mitarbeiter/innen wurden mit Anerkennungspreisen
bedacht: Julieta Rudich und Magdalena Maier sind die Preisträgerinnen
TV, Nadja Katharina Kwapil, Barbara Zeithammer und Ernst Weber wurden
für ihre Ö1-Beiträge ausgezeichnet. Zudem erhielt Eva-Maria
Hinterwirth den Sonderpreis in der Kategorie TV für das
ORF-Gehörlosenangebot „Eurovision Sign“ im Rahmen des Eurovision Song
Contest.
Der Preis, der im Sinne des Lebenswerks von Prälat Leopold Ungar von
der Caritas der Erzdiözese Wien und der Raiffeisenlandesbank
Niederösterreich-Wien vergeben wird, ist mit 20.000 Euro der
höchstdotierte Journalist/innenpreis Österreichs. Mit dem Preis
werden herausragende journalistische Leistungen prämiert, die
Toleranz und Verständnis im Umgang mit gesellschaftlichen
Minderheiten fördern und sich mit sozialpolitischen Themen wie Armut,
Obdachlosigkeit, Migration, Flucht, Alter, Krankheit oder
Diskriminierung auseinandersetzen.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Erneut ist eindrucksvoll
veranschaulicht: Der ORF bietet den Österreicherinnen und
Österreichern in allen drei Medien ausgezeichneten
Qualitätsjournalismus. Es ist das tägliche Ziel der
ORF-Journalist/innen, besonders in diesen gesellschaftlich fordernden
Zeiten, einen konstruktiven Beitrag zur Sensibilisierung für und
Bewältigung von Ungerechtigkeiten zu leisten. Ob Flüchtlingskrise,
Ausgrenzung oder Armut – die ORF-Mitarbeiter/innen rücken mit ihren
preisgekrönten Beiträgen sozialpolitisch wichtige Themen in den Fokus
und zeigen damit auf exemplarische Weise, dass Qualitätsjournalismus
tagtägliches ORF-Angebot in Radio, TV und online ist. Im Namen des
ORF gratuliere ich allen Preisträgerinnen und Preisträgern sehr
herzlich zu dieser wertvollen Anerkennung.“
Der Hauptpreis in der Kategorie TV ging an Mirjam Unger für die „Am
Schauplatz“-Reportage „Armut ist kein Kinderspiel“. 300.000 Kinder
sind in Österreich armutsgefährdet oder leben unter der Armutsgrenze.
Unger begab sich in die Welt von vier Jugendlichen, die mitten in
einem der reichsten Länder der Welt mit Entbehrungen, Delogierung und
sogar Hunger aufwachsen und auf beeindruckende Weise über ihr
tägliches Leben berichteten. Die Doku zeigt starke Mädchen und
Burschen auf Augenhöhe mit der Filmemacherin, die ihren schwierigen
Start ins Leben erhobenen Hauptes und oft auch mit Humor bewältigen.
Julieta Rudich erhielt den Anerkennungspreis für die
„Weltjournal“-Reportage „Der Kampf der Roma“, die thematisiert, wie
die von der Wirtschaftskrise geplagten westeuropäischen Länder die
ärmste Minderheit Europas zum Sündenbock machen, aber auch, dass sich
die neue, selbstbewusste Generation von Roma nicht mehr verstecken
will. Magdalena Maier bekam für die „Am Schauplatz“-Reportage „Aus
dem Leben“ ebenfalls einen Anerkennungspreis. Sie ist den Fragen
nachgegangen, warum Menschen – scheinbar freiwillig – ihrem Leben ein
Ende setzen und wie die Hinterbliebenen mit dem tragischen Ereignis
umgehen.
In der Kategorie Online ging der Hauptpreis an Simon Hadler für
„Faktencheck: Facebook-Mythen und Asylrealität“ und „Die
Mindestsicherung als ‚Hängematte‘“. Der ORF-Online-Journalist hat im
Netz kursierende Gerüchte über Flüchtlinge und Bezieher/innen von
Mindestsicherung auf deren Wahrheitsgehalt überprüft – in sachlichem
Ton, ausführlich und verständlich. Der gezielten Desinformationen im
Netz – hier exemplarisch auf Facebook – hält Hadler, Autor des jüngst
erschienenen E-Books „Die Angst vor dem ,Ansturm‘“, minutiöse
Recherche der Fakten und ausführliche Expertenstatements entgegen.
Den Hauptpreis in der Kategorie Radio erhielt Monika Maria Kalcsics
für das Ö1-Hörbild „Zaatari. Gebrauchsanleitung eines
Flüchtlingslagers“, eine ORF/BR/WDR-Koproduktion, die den Alltag von
Menschen erzählt, die sich plötzlich in einem Flüchtlingslager
wiederfinden. In Zaatari leben knapp 100.000 Menschen, die dem Krieg
in Syrien entflohen sind. Die prämierte Feature-Autorin und
Journalistin Monika Maria Kalcics ging an der syrisch-jordanischen
Grenze der Frage nach, wie man Alltag in einem Flüchtlingslager
aufbaut, das mittlerweile die fünftgrößte Stadt Jordaniens ist.
Anerkennungspreise gingen an Nadja Katharina Kwapil für „Armutsfalle
Musikberuf“ (Ö1-„Journal Panorama“) und „Wenn ältere Menschen
kriminell werden“ (Ö1-„Moment Leben heute“), Barbara Zeithammer für
„Nicht länger zusehen. Warum ich nach Traiskirchen fahre“ und „Ein
Dorf mit Durchgangslager. Die Marktgemeinde Kreuzen und die
Asyl-Betreuungsstelle Nord“ (beide: Ö1-„Moment Leben heute“) und
Ernst Weber für „Intersex. Ein Leben zwischen den Geschlechtern“
(Ö1-„Moment Leben heute“).
Eine weitere Auszeichnung für die Ö1-„Hörbilder“ gab es am 4.
November: Isabelle Engels erhielt für ihr Feature „Zwei Mütter“, das
die Lebensgeschichte der niederösterreichischen SOS-Kinderdorfmutter
Angela Sasshofer und ihrer Familie erzählt, den 3. Preis des
„featurepreis ’15“. Dieser einzige internationale Preis für
deutschsprachige Radiofeatures wird von der Stiftung Radio Basel zum
neunten Mal vergeben.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF