- 06.11.2015, 10:07:24
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Mitterlehner und Stöger stellen zehn Millionen Euro für neue Spitzenforschungsprojekte zur Verfügung
Ausschreibung der FFG für neue COMET K-Projekte läuft bis Ende April 2016 – Technologieführerschaft der Unternehmen soll gestärkt werden
Utl.: Ausschreibung der FFG für neue COMET K-Projekte läuft bis Ende
April 2016 – Technologieführerschaft der Unternehmen soll
gestärkt werden =
Wien (OTS) - Das Kompetenzzentren-Programm COMET fördert die
gemeinsame Spitzenforschung von Wissenschaft und Wirtschaft mit dem
Ziel, Ergebnisse möglichst rasch wirtschaftlich umzusetzen. Im Rahmen
einer neuen Ausschreibungsrunde stellen Wissenschafts-, Forschungs-
und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Technologieminister
Alois Stöger zehn Millionen Euro an Bundesmitteln für neue K-Projekte
zur Verfügung. Das gesamte Volumen dieser Projekte wird
einschließlich Landesmittel und Eigenfinanzierung der beteiligten
Unternehmen über 30 Millionen Euro betragen.
"Die COMET-Zentren und -Projekte leisten international
wettbewerbsfähige Spitzenforschung", betont Technologieminister Alois
Stöger. "In den Zentren arbeiten Wissenschaft und Wirtschaft eng
zusammen und ermöglichen dadurch den direkten Transfer von
Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte und Dienstleistungen.
Das bringt Wachstum und Beschäftigung und hilft mit, die großen
Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen."
„Das COMET-Programm trägt maßgeblich dazu bei, die
Technologieführerschaft heimischer Unternehmen zu sichern und
auszubauen. Das erhöht die Wettbewerbsfähigkeit und sichert wertvolle
Arbeitsplätze im Land“, sagt Mitterlehner. Die Forschungsthemen seien
auf hohe Umsetzungsrelevanz ausgerichtet: „Dadurch stärken wir nicht
nur den Forschungsstandort Österreich, sondern festigen auch die
Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft.“
K-Projekte sind die „kleinste“ Programmlinie im Österreichischen
Kompetenzzentrenprogramm COMET. Die drei Aktionslinien unterscheiden
sich vor allem durch ihre Größe, Förderhöhe und Laufzeiten. Die
K2-Zentren sind auf zehn Jahre, K1-Zentren auf acht Jahre und
K-Projekte auf drei bis vier Jahre ausgelegt. In K-Projekten müssen
mindestens ein wissenschaftlicher Partner (Universität,
Fachhochschule, Forschungseinrichtung) und mindestens drei
Unternehmenspartner (aus dem In- und Ausland) vertreten sein. Bund
und Länder finanzieren bis zu 45 Prozent der Gesamtkosten, die Hälfte
müssen die beteiligten Unternehmen beitragen, den Rest die
wissenschaftlichen Partner. Das COMET-Programm wird von der
Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG umgesetzt.
Derzeit laufen 21 K-Projekte aus früheren Ausschreibungen. „Die
aktuelle Ausschreibung richtet sich an neue Konsortien sowie an
existierende K-Projekte und Kompetenzzentren“, erläutern
FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner die
Hintergründe. „Die K-Projekte können auch als Vorbereitung für eine
Bewerbung für ein K1-Zentrum angelegt sein. K-Projekte können in der
laufenden Ausschreibung bis 26. April 2016 eingereicht werden, danach
erfolgt eine interne und externe Evaluierung. Die ausgewählten
Projekte sollen Anfang 2017 starten.“
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