- 05.11.2015, 14:51:40
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Christian Ragger: Bund bestraft Kärnten mit Migranten-Überzahl
StR. Wolfgang Germ warnt vor Konzentration von Asylwerbern in Klagenfurter Stadtteil
Utl.: StR. Wolfgang Germ warnt vor Konzentration von Asylwerbern in
Klagenfurter Stadtteil =
Klagenfurt (OTS) - „Die dramatischen Konsequenzen des
Durchgriffsrechtes des Bundes werden für Kärnten langsam spürbar.
Nach der kleinen Gemeinde Ossiach, wohin in Bälde unverhältnismäßig
viele Asylwerber kommen, wird es auch im Klagenfurter Stadtteil St.
Ruprecht eine unangemessene Konzentration von Migranten geben“,
kritisiert der Obmann der Kärntner FPÖ LR Mag. Christian Ragger. Ein
Ende sei nicht absehbar, weil die Quote variabel und damit der
Durchgriff des Bundes praktisch überall und jederzeit möglich werde.
„Kärnten ist ein willkommenes Opfer, weil das Innenministerium von
der rot-grün-schwarzen Koalition keinen Widerstand zu befürchten
braucht“, erklärt Ragger.
„Es ist bezeichnend, dass sich SP-Bürgermeisterin Marialuise
Mathiaschitz gar nicht selbst meldet, sondern von ihrem Büro nur eine
äußerst laue Mitteilung zu dem neuen zwangsverordneten
Asylantenzentrum kommt“, kritisiert der gf. Klagenfurter FP-Obmann
StR Wolfgang Germ. Er befürchtet aufgrund der künftigen großen
Konzentration von Migranten im ohnehin belasteten Stadtteil St.
Ruprecht sozialen Konfliktstoff. „Fingerspitzengefühl haben die
Verantwortlichen nicht gezeigt“, so Germ. Für ihn ist es auch
unverständlich, dass Mitglieder des Stadtsenats aus den Medien von
der Zwangsmaßnahme erfuhren. „Wie lange weiß Bürgermeisterin
Mathiaschitz davon“, fragt er und fordert eine Offenlegung, wie viele
Asylwerber, Asylberechtigte und Ausländer mit Bleiberecht sich
bereits in Klagenfurt aufhalten.
(Schluss)
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