- 31.10.2015, 14:25:20
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Renner: Richtig Heizen kann viel Geld ersparen
Kosten reduzieren ohne zu frieren
Utl.: Kosten reduzieren ohne zu frieren =
St. Pölten (OTS) - Die Heizperiode ist angelaufen, auch wenn noch
einige schöne und wärmere Tage ins Haus stehen. Es kommen aber ganz
sicher die Tage und Nächte, wo es draußen so richtig resch kalt ist
und alle ein wohlig warmes Zuhause genießen wollen. Wer richtig
heizt, kann sich pro Jahr und Haushalt bis zu 200 Euro ersparen.
Wärme kostet nicht wenig Geld, man kann die Kosten aber durchaus
reduzieren, ohne zu frieren.
"Ein Grad weniger Zimmertemperatur spart rund sechs Prozent
Heizkosten. Die ideale Raumtemperatur liegt im Bad und im Wohn- und
Kinderzimmer bei 22 Grad, in der Küche bei 18 Grad, und im
Schlafzimmer kann es noch ein bisschen kühler sein und so sind hier
17 Grad richtig. Weniger heizen sollte man allerdings nicht, denn das
kann zu Schimmelbildung führen. Dauerlüften sollte tabu sein, denn
durch das Kippen von Fenstern dauert der Luftaustausch etwa sieben
Mal länger, als wenn das Fenster ganz geöffnet und kurz und kräftig
durchgelüftet wird. Drei- bis viermal täglich sollte man stoßlüften,
zudem trägt richtiges Heizen und Lüften zu einem gesunden Raumklima
bei", so Niederösterreichs Konsumentenschutzreferentin LHStv. Mag.
Karin Renner.
Es gibt aber noch andere Möglichkeiten Heizkosten zu sparen. Ein
Heizkörper darf durch nichts verdeckt sein, schwere Gardinen, eine
Holzverkleidung oder auch ein Sofa können die Heizleistung teils
massiv reduzieren, da sich die Wärme im Raum nicht richtig entfalten
kann. Daher wird mehr Energie verbraucht als notwendig. Kann man für
bestimmte Möbelstücke keinen anderen Platz im Zimmer finden, sollte
der Abstand zwischen Heizkörper und Möbelstück zumindest 20
Zentimeter betragen.
"Wer mit festen Brennstoffen heizt sollte speziell beim Stückholz
aber auch bei Kohle und Koks darauf achten, dass die enthaltene
Restfeuchtigkeit so gering wie möglich ist. Feuchtes Holz lässt sich
nur schwer anheizen und verbraucht zudem viel mehr Energie. Oft wird
Holz als ‚halbtrocken‘ angeboten, vor allem für Kachelöfen ein völlig
ungeeignetes Material. Geeignetes Holz hat einen Restfeuchtegehalt
von zwanzig Prozent, was üblicherweise nach zwei Jahren Lagerung
erreicht wird. Waldfrisches Holz verringert den Heizwert
beispielsweise um die Hälfte", so LHStv. Renner.
(Schluss) fa
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