• 30.10.2015, 11:23:42
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Hypo-Heta, Flüchtlinge: FPÖ begeht Hochverrat an Land und Leuten

Seiser: FPÖ hetzt gegen Flüchtlinge und trägt Verantwortung für Hypo-Heta-Debakel. Ragger hat näheres Verhältnis zu Gläubigern als zu Kärnten.

Utl.: Seiser: FPÖ hetzt gegen Flüchtlinge und trägt Verantwortung
für Hypo-Heta-Debakel. Ragger hat näheres Verhältnis zu
Gläubigern als zu Kärnten. =

Klagenfurt (OTS) - "Die FPÖ widert mich an! Ihre Niederträchtigkeit
und ihre Präpotenz, mit der sie der von ihnen vor allem in Kärnten
jahrelang terrorisierten Bevölkerung ins Gesicht schlagen und die
politische Rettungsmannschaft dabei behindern, den von ihnen
hinterlassenen Mist aufzuräumen und aktuelle Probleme zu lösen, macht
nicht nur mich sondern weite Teile in der Bevölkerung richtiggehend
wütend!"

Mit diesen an Deutlichkeit nichts zu vermissen lassenden Worten geht
der Klubobmann der SPÖ-Kärnten, LAbg. Herwig Seiser, mit der FPÖ, vor
allem mit ihrem Kärntner Ableger, ins Gericht. Grund für die
schonungslose Kritik ist einerseits die Hetz-Politik von Strache und
Co in der Flüchtlingsfrage, in der nachweislich Gerüchte von
ranghohen FPÖ-Vertretern gestreut werden, um die Bevölkerung zu
verunsichern und gegen Flüchtlinge aufzuhetzen. "Als ob die Situation
nicht jetzt schon schwer genug wäre", so Seiser.

Nicht zuletzt ist es aber auch das Verhalten der blauen Despoten in
der Frage einer möglichen Lösung des Hypo-Heta-Skandals, der Kärnten
noch immer mit 11 Milliarden Euro bedroht. "Man kann es drehen und
wenden wie man will, es war die blaue Chaostruppe mit ihrem
Über-Drüber-Gott-sei-bei-uns, die Kärnten dieses erdrückende
Haftungsjoch auferlegt haben. Weder ÖVP, noch SPÖ oder Grüne haben
die Haftungen in die schwindelerregende Höhe von 24 Milliarden Euro
geschraubt. Diese Misswirtschaft unterstützt von willfährigen blauen
Handlangern ist der Ausgangspunkt allen Übels, das Kärnten in eine
seiner schwierigsten Situationen und vor eine der größten
Herausforderungen in der Geschichte dieses Bundeslandes stellt",
macht Seiser deutlich.

Dafür solle die FPÖ endlich die Verantwortung übernehmen, sich in
Demut üben und sich bei der Bevölkerung entschuldigen. Denn dafür,
dass es Kärnten schlecht gehe und sie nun viele Entbehrungen ertragen
müssen, können sich die Menschen bei Strache, Ragger und Co bedanken.
"Wenn sie schon nicht dabei mithelfen wollen, die Chance, die sich
Dank der intensiven Bemühungen von Landeshauptmann Peter Kaiser,
Finanzreferentin LHStv. Gaby Schaunig und den Koalitionsparteien
jetzt auftut, zu ergreifen, um Kärnten von dem alles erdrückenden
Haftungs-Damoklesschwert zu befreien, dann sollten sie wenigstens
damit aufhören, diese Bemühungen zu desavouieren und den Gläubigern
permanent Munition zu liefern", stellt Seiser mit Verweis auf
Äußerungen, Aussendungen und das destruktive Verhalten von Ragger,
Leyroutz und Co für notwendige Beschlüsse in Regierung und Landtag
fest.

Damit würden sie den Eindruck vermitteln, dass sie mehr auf der Seite
der Gläubiger stehen, als auf der Seite Kärntens. "Damit würde die
FPÖ erneut Hochverrat an Kärnten begehen!"

Abschließend fordert Seiser zumindest in der für Kärntens Zukunft
jetzt alles entscheidenden Frage der Lösung der Haftungsproblematik,
von allen verantwortungsbewussten und konstruktiven Kräften sowie den
Medien volle Solidarität für Kärnten ein: "Wem es noch nicht klar
ist: Jetzt geht’s nicht um Parteien oder politische Ränkespiele. Es
geht auch nicht um Schlagzeilen der Art "only bad news are good
news". Jetzt geht’s um Kärnten und die Zukunft unseres Bundeslandes!"

(Schluss)

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