• 22.10.2015, 13:17:29
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  • OTS0166 OTW0166

Bundesheer: Überschalltraining der Eurofighterpiloten

Wien (OTS) - Von 27. Oktober bis 6. November 2015 trainieren die
Eurofighterpiloten des Bundesheeres Abfangmanöver im
Überschallbereich. Pro Tag sind jeweils zwei Flüge zwischen 8:00 Uhr
und 16:00 Uhr vorgesehen. Geflogen wird im gesamten Bundesgebiet;
über Ballungsräumen, der Bundeshauptstadt und über Vorarlberg wird
nicht trainiert.

Im Rahmen der Luftraumüberwachung kann es notwendig werden, dass die
Piloten ihre Abfangjäger auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigen.
Voraussetzung für einen solchen Einsatz ist ein entsprechendes
Training, denn das Fliegen mit extremen Geschwindigkeiten erfordert
eine enge Zusammenarbeit zwischen Piloten, Radarleitoffizieren und
der zivilen Flugsicherung. Übungen am Simulator reichen dafür nicht,
unter anderem auch weil dabei die Flug- bzw. Körperbelastung für die
Piloten nicht darstellbar ist.

Bei einem Überschallflug ist die Fluggeschwindigkeit größer als die
Schallgeschwindigkeit. Dies ist bei ca. 1.200 Kilometern pro Stunde
der Fall und wird als "Mach 1" bezeichnet. Nähert sich ein
Eurofighter dieser Geschwindigkeit, kommt es zu Stoßwellen an
verschiedenen Teilen des Flugzeuges. Dadurch steigt der
aerodynamische Widerstand erheblich an, bis diese Grenze, bildhaft
"Schallmauer" genannt, überwunden ist. Der Überschallknall ist die
hörbare Auswirkung dieser Stoßwelle. In Einzelfällen kann es
vorkommen, dass dieser am Boden zu vernehmen ist.

Zur Reduzierung der Geräuschbelastung werden die Flüge über 12.500
Metern Höhe absolviert. Das Bundesheer ersucht die Bevölkerung um
Verständnis.

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