• 15.10.2015, 09:21:19
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88 Prozent Erfolgsquote - ÖAMTC E-Bike-Pannenhilfe geht in Winterpause (+ Foto, + Video)

Top-Start mit 826 Einsätzen, national erfolgreich, international gefragt

Utl.: Top-Start mit 826 Einsätzen, national erfolgreich,
international gefragt =

Wien (OTS) - Ende Mai startete der ÖAMTC mit einer weltweit
einzigartigen Neuerung: In der Wiener Innenstadt waren Pannenfahrer
des Clubs zusätzlich zu Pkw und Lkw auch mit E-Bikes unterwegs. Mit
Ende September wurden die E-Bikes in Winterpause geschickt. Die erste
Saison verlief bestens. "Die umweltfreundliche Erweiterung unserer
Pannenflotte hat sich bewährt. In 88 Prozent aller Einsätze konnten
die E-Bike-Pannenfahrer das Fahrzeug wieder flott machen. Eine
Umfrage hat gezeigt, dass der neue Service bei unseren Mitgliedern
gut ankommt. Und auch international hat das Projekt Aufmerksamkeit
erregt", zieht ÖAMTC-Verbandsdirektor Oliver Schmerold eine positive
Bilanz.

Das Projekt wurde u.a. in London und Brüssel präsentiert. "Derzeit
haben wir auch Anfragen von anderen Automobilclubs, z. B. aus
Großbritannien, Holland und Deutschland, die mit unserem Know-how
einen derartigen Service aufbauen wollen", betont Schmerold die
Bedeutung des Vorzeigeprojekts. Die ÖAMTC E-Bike-Pannenhilfe ist eine
moderne Antwort auf Herausforderungen in der urbanen Mobilität.
E-Bikes bieten im Großstadtverkehr enorme Vorteile: Man kann Radwege
benutzen, gegen viele Einbahnen fahren, hat weniger Fahrverbote und
flexiblere Haltemöglichkeiten beim Fahrzeug des Mitglieds.

826 Einsätze in der ersten Saison, Starthilfe als häufigster
Einsatzgrund

Im Rahmen der ÖAMTC E-Bike-Pannenhilfe waren von 28. Mai bis 30.
September werktags je zwei E-Bike-Pannenfahrer von 7.30 bis 19 Uhr in
den Wiener Innenstadtbezirken 1 bis 9 und im 20. Bezirk unterwegs.
"Seit dem Start sind unsere E-Bike-Pannenfahrer 826 Einsätze
gefahren. Die hohe Erfolgsrate von 88 Prozent spricht nicht nur für
die durchdachte Ausstattung, sondern auch für eine perfekte
Auftragsannahme und Weiterleitung der Notrufzentrale an die
Pannenfahrer", fasst Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe, die
erste Saison zusammen.

Die häufigsten Einsätze der E-Bike-Pannenfahrer betrafen Starthilfen
gefolgt von Elektrik- und Elektronikpannen sowie Aufsperreinsätzen.
Es wurde Pannenhilfe an Pkw (96 Prozent), Motorrädern (2 Prozent) und
Fahrrädern (0,5 Prozent) geleistet. Die durchschnittliche Wartezeit
auf den ÖAMTC E-Biker betrug 30 Minuten.

Die meisten Einsätze erfolgten im 2. Bezirk (28 Prozent), 20 Prozent
im 1. Bezirk, 17 Prozent im 20. Bezirk. Die stärksten Einsatztage
waren der 6. und der 23. Juli mit je 23 Einsätzen, der 26. Juni mit
20 Einsätzen sowie der 7. Juli mit 19 Einsätzen.

ÖAMTC E-Bike-Pannenhilfe - Service im Winter, Neustart im
Frühjahr 2016

Ende September wurden die E-Bikes in Winterpause geschickt. "Wir
wollen, dass unsere Pannenfahrer sicher unterwegs sind. Im Herbst und
Winter - bei Dunkelheit, Kälte, Nässe, Eis und Schnee - ist ein
ganztägiger Dienst mit dem Rad zu gefährlich", hält der Leiter der
ÖAMTC-Pannenhilfe fest. Bevor die E-Bikes den Winterschlaf antreten,
werden Service-Arbeiten an Rädern und Anhängern durchgeführt sowie
Verbesserungsmöglichkeiten geprüft. "Die E-Bikes kommen zum Service
und werden dann professionell eingewintert, für die
Einsatzsteuerungen wird es Updates geben und auch die Anhänger werden
für die nächste Saison verbessert - z. B. mit dickeren Reifen
ausgestattet, damit unsere E-Biker auf Straßen mit
Straßenbahnschienen sicherer unterwegs sind", so Samek. Die ÖAMTC
E-Bike-Pannenhilfe startet im Mai 2016 wieder.

Weitere Informationen findet man unter
www.oeamtc.at/E-Bike-Pannenhilfe.

Aviso an die Redaktionen:
Fotos und Videos zu dieser Aussendung sind in der ÖAMTC-Mediathek
unter www.oeamtc.at/presse abrufbar.

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