Zukunft im Turm: Von der Zwei-Klassen-Medizin bis zum kranken Gesundheitssystem

Wien (OTS) - Univ.-Prof. DDr. Wolfgang Graninger im Zukunftsgespräch mit "Der Standard"-Chefredakteurin Dr. Alexandra Föderl-Schmid im 20. Stock im Ringturm: "Können wir uns ein krankes Gesundheitssystem leisten?"

Auf Einladung von Dr. Günter Geyer, Vorstandsvorsitzender des Wiener Städtischen Versicherungsvereins, folgten zahlreiche Interessierte dem "Zukunft im Turm"-Gespräch am Dienstagabend, dem 13. Oktober 2015. "Ich freue mich sehr, dass sich ein renommierter Experte wie Prof. Wolfgang Graninger der Diskussion stellt, die rege Anteilnahme und die zahlreichen Besucherinnen und Besucher bestätigen das große Interesse", freute sich Geyer.

Im internationalen Vergleich schneidet das österreichische Gesundheitssystem sehr gut ab. Trotzdem stehen betroffene ÖsterreicherInnen oft vor großen Herausforderungen - viele fühlen sich als PatientIn in dem komplexen System aus Krankenkassen, Spitälern und Arztpraxen überfordert. Die Frage, wer mit welcher Krankheit wo am besten behandelt werden kann, ist nicht leicht zu beantworten. Graninger, selbst Experte für PatientInnen mit schwierigen Krankheiten im In- und Ausland, bezog zu diesen und vielen weiteren Themen rund um die österreichische Gesundheitsversorgung Stellung. Gewohnt pointiert und mit viel Charme zog Graninger Resümee: "Das österreichische Gesundheitssystem ist nicht krank, aber es ist lahm. Eine Konsequenz hiervon:
Zwei-Klassen-Medizin, nicht zuletzt als Resultat niedriger Ärztegehälter. Die Einführung des Selbstbehalts ist ergo unausweichlich."

Der Einladung von Dr. Günter Geyer folgten unter anderem Dr. Peter Fichtenbauer (Volksanwalt), Mag. Werner Muhm (Direktor der Arbeiterkammer Wien), Dr. Karl Forstner (Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer), Univ.-Prof. DDr. Wolfgang Schütz (Rektor der Medizinischen Universität Wien), Dr. Stephan Korinek (Finanzmarktaufsicht), Mag. Gerhard Starsich (Generaldirektor der Münze Österreich AG), Mag. Ernst Vejdovszky (Vorstandsvorsitzender der S IMMO AG), Dr. Karl Skyba (Ehrenpräsident des Wiener Roten Kreuzes), Mag. Jan Pazourek (Generaldirektor der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse), Robert Horacek (Vorstandsdirektor des Österreichischen Roten Kreuz), Dr. Jan Oliver Huber (Generalsekretär des Verbandes der Pharmazeutischen Industrie Österreichs), Prof. Dr. Robin Rumler (Geschäftsführer der Pfizer Corporation Austria), Dr. Ulrike Braumüller (Geschäftsführerin des Verbandes der Versicherungsunternehmen Österreichs), Mag. Reinhard Ortner (ehemaliger Vorstandsdirektor der Erste Group Bank AG) sowie Agenturchef Mariusz Jan Demner und Journalist Dr. Ronald Barazon.

Des Weiteren verfolgten das Gespräch Dkfm. Klaus Stadler (Aufsichtsratsvorsitzender des Wiener Städtischen Versicherungsvereins) sowie zahlreiche Vorstandsmitglieder des Wiener Städtischen Versicherungsvereins, der Wiener Städtischen Versicherung und der Donau Versicherung.

Die Vinothek "Der Wein" präsentierte nach der Diskussion Weine vom Weingut Domäne Müller aus der Steiermark. Beim Flying Dinner genossen die Gäste Kulinarik und den einzigartigen Blick über das nächtliche Wien.

Der Wiener Städtische Versicherungsverein ist Hauptaktionär der Vienna Insurance Group (VIG) und unterstützt den Konzern in allen kulturellen und sozialen Belangen. Dabei wird großer Wert auf den grenzüberschreitenden Kulturaustausch gelegt, der Platz und Freiräume für die kulturelle Entfaltung schafft. Im Rahmen von Kooperationen und Initiativen werden gezielt die Tätigkeiten von sozial aktiven Organisationen, vor allem in jenen Ländern Zentral- und Osteuropas, in denen die Vienna Insurance Group tätig ist, unterstützt. Darüber hinaus befasst sich der Wiener Städtische Versicherungsverein in seiner Funktion als Hauptaktionär mit strategischen Grundsatzfragen des Konzerns.

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