Team Kärnten/Köfer/Theuermann: Kritik und eigene Stellungnahme zum Endbericht des Seen-U-Ausschusses

Team Kärnten tritt weiter vehement für Rückabwicklung des Seen-Deals und den Schutz der Steuerzahler ein

Klagenfurt (OTS) - "Der von der Seen-U-Ausschuss-Vorsitzenden Barbara Lesjak vorgelegte Endbericht spiegelt in Teilbereichen nicht die vollständige Wahrheit über die Geschehnisse rund um den skandalösen Seen-Deal wider und verschont zudem maßgebliche Player und Partner im Zustandekommen der gesamten Causa", erklärt heute die stv. Vorsitzende des U-Ausschusses, LAbg. Isabella Theuermann.

Von Seiten des Team Kärnten wurde daher zum Endbericht eine umfassende Stellungnahme inklusive Änderungsnotwendigkeiten eingebracht, die auch als eigenes Kapitel in den Bericht eingearbeitet wurde. "Der Bericht geht verstärkt von einer Einzeltäterschaft aus, während die Verkäuferseite völlig außen vor gelassen wird", sagt Theuermann. Zudem findet sich im Bericht beispielsweise die Textierung, wonach die anderen Landtags- und Regierungsparteien, die den Seen-Ankauf allesamt mitbeschlossen haben, dies aufgrund des Drucks von Ex-Landeshauptmann Jörg Haider getan haben. "Diese Formulierung ist klar abzulehnen, weil sie nicht der Wahrheit entspricht. Vielmehr ist rund um den Seen-Deal beinahe ein Vaterschaftsstreit entbrannt und jeder wollte das Geschäft als seinen Erfolg verkaufen. Dies lässt sich auch durch die entsprechenden stenographischen Protokolle belegen", verdeutlicht Theuermann weiter.

Das Team Kärnten tritt weiter vehement für die Rückabwicklung des Seen-Deals und den Schutz der Steuerzahler ein und hat dies auch in der Stellungnahme tiefergehend festgehalten. "Wir fordern ganz klar, dass alle notwendigen Schritte zum Ersatz der eingetretenen Schäden gesetzt werden. Die Rückabwicklung muss weiter ins Auge gefasst und verfolgt werden", bekräftigt Team Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer, der insbesondere auf den Rechtsgrundsatz Kollusion, als zentrale Chance eine Rückabwicklung erfolgreich erwirken zu können, verweist.

Abschließend hält Theuermann fest, dass man - aufgrund der erfolgten Einarbeitung der Stellungnahme des Team Kärnten - dem Endbericht im Landtag die Zustimmung geben wird. "Allerdings wird es von uns einen entsprechenden Antrag geben, der Maßnahmen und Konsequenzen aus dem Seen-Skandal wesentlich klarer betont, als das von Koalitionsseite her vorgesehen ist."

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