• 13.10.2015, 11:58:22
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„Weltjournal“ am 14. Oktober: „Viktor Orbán – autoritär aus Überzeugung“

Danach „WELTjournal +“: Der Dorf-Diktator – Zucht und Ordnung in Ungarn“

Utl.: Danach „WELTjournal +“: Der Dorf-Diktator – Zucht und Ordnung
in Ungarn“ =

Wien (OTS) - Das "Weltjournal" - präsentiert von Cornelia Vospernik -
zeigt am Mittwoch, dem 14. Oktober 2015, um 22.30 Uhr in ORF 2 die
Reportage "Viktor Orbán - autoritär aus Überzeugung", in der
Alexander Steinbach den Werdegang Viktor Orbáns zum selbsternannten
Retter des christlichen Abendlandes und Autokraten aus Überzeugung
nachzeichnet und die Person des umstrittenen ungarischen
Regierungschefs in Gesprächen mit Wegbegleitern und Kritikern
beleuchtet.

Im "WELTjournal +" folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation "Der
Dorf-Diktator - Zucht und Ordnung in Ungarn"

Weltjournal: "Viktor Orbán - autoritär aus Überzeugung"

Am Beginn seiner politischen Karriere war Ungarns autoritärer
Regierungschef liberaler Hoffnungsträger, mittlerweile gilt Viktor
Orbán schon lange als rechter Hardliner und Europas Buhmann - nicht
nur in der Flüchtlingskrise. Auch wenn die Mehrheit der Ungarn hinter
ihm steht: Seine Politik polarisiert, sein rechtspopulistischer Kurs
ist national, minderheitenfeindlich und antidemokratisch. Orbáns
Biograf nennt ihn einen "Fluch für Ungarn". Gregor Mayer,
langjähriger Ungarn-Korrespondent (u. a. für die dpa), spricht von
einem "Vorboten der Finsternis".

WELTjournal +: "Der Dorf-Diktator - Zucht und Ordnung in Ungarn"

Das Dörfchen Érpatak im äußersten Nordosten Ungarns war lange
weitgehend unbekannt - bis vor einigen Jahren Mihály Zoltán Orosz zum
Bürgermeister gewählt wurde. Mit ihm kam ein bekennender
Rechtsextremer, Antisemit und Roma-Hasser an die Macht. "WELTjournal
+" zeigt, wie der Bürgermeister das strenge "Modell von Érpatak"
einführt, in dem Ordnung, Arbeitssinn und nationale Brauchtumspflege
zur Pflicht gehören. Wer sich nicht daran hält, dem droht
Ausgrenzung, sogar Vertreibung aus dem Dorf. Mag Orosz auch nur ein
Dorfbürgermeister sein, so gilt er in Ungarn doch als Vorbild: Viele
Gemeinden setzen sein "Disziplinierungsmodell" inzwischen um, vor
allem um gegen Roma vorzugehen. Auch die Regierung Viktor Orbáns ließ
sich davon inspirieren, als sie einen Arbeitsdienst für
Sozialhilfe-Empfänger einführte. Im heutigen Ungarn sind das
national-autoritäre "Modell Érpatak" und sein Bürgermeister nicht nur
möglich, sondern offenbar erwünscht und haben das Land an den Rand
der europäischen Wertegemeinschaft gebracht.

Beide Sendungen sind auf der Video-Plattform ORF-TVthek
(http://TVthek.ORF.at) - vorbehaltlich vorhandener
Online-Lizenzrechte - als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung
sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

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