- 13.10.2015, 10:23:04
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AKNÖ-Test: Smoothies – gar nicht so unschuldig
Die AKNÖ hat 22 Smoothies untersucht und auf ihren Zuckergehalt geprüft. Das Ergebnis: ziemlich süß.
Utl.: Die AKNÖ hat 22 Smoothies untersucht und auf ihren
Zuckergehalt geprüft. Das Ergebnis: ziemlich süß. =
Wien (OTS) - Sie sollen für unsere gesunde Ernährung sorgen und
vielleicht die tägliche Obst-Dosis ersetzen: püriertes und
vermischtes Obst und Gemüse in kleinen Flaschen, kurz Smoothies
genannt. Aber ist das Trend-Getränk wirklich gesund? Der AKNÖ-Test
ergab: Es enthält bis zu 20 Stück Würfelzucker.
Den höchsten Zuckergehalt haben die offenen Smoothies der Fast-Food
Ketten Burger King und McDonalds. Mit fast 79 Gramm pro 100 ml
trinken KonsumentInnen zum Fruchtmark auch 20 Stück Würfelzucker mit.
Überraschend ist, dass selbst Gemüse-Smoothies keine Garantie für
einen geringeren Zuckerwert sind. Der grüne Smoothie von Merkur, der
aus Kohl, Gurke, Vorgerlsalat und Spinat gemixt wird, beinhaltet noch
immer zwölf Stück Würfelzucker.
Inhalt bestimmt Preis
Wer im Supermarkt zu bereits verpackten Smoothies im Regal greift,
sollte auch genau auf die Zusammensetzung achten. Eine kleine Flasche
der Marke "Spar enjoy" oder ein innocent-Smoothie kann je nach
Geschmacksrichtung bis zu zehn Stück Würfelzucker enthalten. Der
Inhalt bestimmt auch den Preis. Bei den getesteten Smoothies liegen
die Preisunterschiede zwischen 0,36 Euro und 1,14 Euro pro 100 ml.
Der Preis hängt zum Teil von der Zusammensetzung und dem Fruchtanteil
ab. "Auch wenn kein Zucker zugesetzt wird, enthalten Smoothies große
Mengen an Zucker und sättigen nur kurzfristig. Am gesündesten und
günstigsten ist noch immer saisonales Obst und Gemüse", empfiehlt
Manfred Neubauer, Konsumentenexperte in der AKNÖ.
Alle Testergebnisse gibt es unter noe.arbeiterkammer.at/tests.
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