Christian Ragger: Letzter Akt im Trauerspiel um Flughafen Klagenfurt

FP-Germ: Auch Bürgermeisterin Matthiaschitz sieht tatenlos zu, wie ein Lebensnerv der Stadt abgeschnürt wird

Klagenfurt (OTS) - "Ungeschickter kann man es wohl nicht machen. Das sieht fast nach Absicht aus. Es dürfte wohl der letzte Akt in dem Trauerspiel um den Klagenfurter Flughafen sein, wenn das Management mitten in dessen Überlebenskampf seine Stilllegung verkündet", kritisiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger Airport-Geschäftsführer Max Schlintlmeister, der via Medien die Flughafensperre vom 12. September bis 3. Oktober 2016 verkündet hat. Man hätte wohl alles tun müssen, um zumindest die wenigen Linienflüge, welche Klagenfurt hat, neben der Sanierung der Landepiste weiter zu ermöglichen.
Der Flughafen sei das Symbol des Versagens der rot-grün-schwarzen Koalition. Am 7. Oktober 2013 verspricht LH Dr. Peter Kaiser, alles zu tun, damit der Flughafen die erforderlichen Investitionen bekommt. Dann passiert zehn Monate nichts, ehe die SPÖ und Kaiser im August 2014 draufkommen, dass sie ein Gutachten für die nötige Erneuerung des Airports brauchen. Und seither sei wieder nichts passiert. Nach wie vor fehle die Genehmigung der EU und bevor diese einlangt, werde die vorübergehende Stilllegung verlautbart. Auch der angekündigte Einstieg von privaten Investoren komme nicht vom Fleck.
Die Schläfrigkeit der Landes-SPÖ setze sich auch in der Stadt Klagenfurt fort, meint der geschäftsführende FPÖ-Stadtparteiobmann StR. Wolfgang Germ. "Bürgermeisterin Matthiaschitz sieht tatenlos zu, wie dieser Verkehrs-Lebensnerv der Stadt abgeschnürt wird und verschwendet ihre Energien lieber für einen teuren Kleinkrieg mit dem Stadtwerke-Management", so Germ abschließend.

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