Welt-Ei-Tag: Cholesterinlüge ist widerlegt - Eier sind rundum gesund

Titschenbacher: Verpflichtende Kennzeichnung von Waren mit Eianteil sowie von Eiern in Gastronomie

Graz (OTS) - Anlässlich des heutigen Welt-Ei-Tages unterstreicht die Landwirtschaftskammer Steiermark die Vorzüge dieses Produkts als wertvolles Lebensmittel. Die Ernährungswissenschaft hat die Cholesterinlüge längst widerlegt. Dazu Primarius Dr. Meinrad Lindschinger: "Eier liefern gute, lebensnotwendige Fette, unterstützen und fördern die Hirnleistung sowie den Muskelaufbau. Außerdem sind sie reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie sind daher ein wertvolles Brain-, Beauty- und Power-Food. Sie sind rundum gesund und senken den Cholesterinspiegel. Ein moderater Konsum von drei bis vier Eiern pro Woche ist kein Problem", resümmiert der Experte.

Weltweit einzigartig in Österreich: Teurere Gentechnikfreie Fütterung

Die heimischen Geflügelhalter füttern ihre Tiere - weltweit einzigartig - mit teurerem, gentechnikfreiem, heimischem Futter. Soja kommt beispielsweise aus dem Donauraum. Außerdem erfüllen sie erheblich höhere Standards in den Bereichen Tierschutz und Tierwohl. Im Vergleich zu den EU-Nachbarländern stammen die heimischen Eier weiters von kleineren und mittleren bäuerlichen Familienbetrieben. Und: Frischeier im Lebensmittelhandel sind lückenlos vom Ladentisch bis zum Bauernhof rückverfolgbar. Dazu Kammerpräsident Franz Titschenbacher: "Das ist ein erheblicher Mehrwert für die Verbraucher."

Titschenbacher: Mehrwert für Verbraucher bedeutet höhere Kosten für Bauern, die faire Erzeugerpreise brauchen

Der Mehrwert für die Verbraucher - weltweit einzigartige gentechnikfreie Fütterung, höhere Tierschutz- und Tierwohlstandards, lückenlose Nachvollziehbarkeit von Frischeiern sowie die Herkunft der heimischen Eier von kleinen und mittleren bäuerlichen Familienbetrieben - bedeutet für die Bauern erheblich höhere Kosten. Daher verlangt Titschenbacher: "Diese Mehrkosten für den Mehrwert müssen den Bauern auch abgegolten werden. Unsere Landwirte brauchen einen fairen Erzeugerpreis, damit sie auch weiterhin die Bevölkerung mit heimischen Mehrwert-Eiern versorgen können."

Forderung nach korrekter Herkunftskennzeichnung in Gastronomie und Hotellerie sowie von Lebensmitteln mit Eianteil wie Nudeln, Kuchen und Co

Die Steiermark ist Österreichs Eierland Nummer eins. Die heimischen Eierbauern waren auch Vorreiter bei der Umstellung auf die tierfreundliche Legehennenhaltung. Leider kommen jährlich rund 400 Mio. Eier (Statistik Austria) in Form von Trockeneipulver, Flüssigei und Schaleneiern aus vorwiegend internationaler, illegaler und fragwürdiger Haltung nach Österreich. Diese landen überwiegend in der Gastronomie und Hotellerie, in Nudeln, Backwaren, Fertiggerichten, Keksen, Gebäck oder Naschereien. Das kritisiert die Landwirtschaftskammer scharf. Präsident Titschenbacher bekräftigt die Forderung nach einer verpflichtenden Kennzeichnung von Lebensmitteln mit Eianteil: "Die Konsumenten haben das Recht zu erfahren, woher die Eier kommen und wie die Legehennen gehalten werden." Weiters verlangt er eine verpflichtende Kennzeichnung für Eier in der Gastronomie und Hotellerie.
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