• 08.10.2015, 10:30:01
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Herbstzeit ist Pneumokokken-Schutz-Zeit

Das Risiko für eine durch Pneumokokken ausgelöste Lungenentzündung steigt in der kalten Jahreszeit. Jetzt startet die Impfaktion, denn mit einer Impfung kann man sich schützen.

Utl.: Das Risiko für eine durch Pneumokokken ausgelöste
Lungenentzündung steigt in der kalten Jahreszeit. Jetzt
startet die Impfaktion, denn mit einer Impfung kann man sich
schützen. =

Wien (OTS) - Mit Beginn der kalten Jahreszeit erhöht sich das Risiko
für Krankheiten, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden. Dazu
zählt auch die Lungenentzündung, ausgelöst durch
Pneumokokken-Bakterien. Da eine Pneumokokken-Infektion rasch einen
äußerst dramatischen Verlauf nehmen kann, empfehlen Experten
besonders für Babys und Kleinkinder sowie Personen über 50 Jahren
eine Schutzimpfung. Die österreichischen Apotheken starteten mit 1.
Oktober die alljährliche Impfaktion.

Bis zu 60% der Kleinkinder, 25-35% der Schulkinder und 10-50% der
gesunden Erwachsenen tragen Pneumokokken ständig im Nasen- und
Rachen-Raum mit sich. Die Besiedelung erfolgt meist während der
ersten beiden Lebensjahre. Durch Tröpfcheninfektion - z.B. Husten,
Niesen oder auch nur durch Sprechen - können die Bakterien übertragen
werden.[1]. Bei immunologisch Gesunden halten unsere Abwehrkräfte
diese Erreger in Schach, die Besiedelung ist weder spürbar noch
bedrohlich. Ist das Immunsystem jedoch geschwächt, besteht die Gefahr
eines Krankheitsausbruchs.

Jährlich müssen 30.000 Österreicher wegen einer Lungenentzündung ins
Krankenhaus, rund die Hälfte davon geht auf das Konto der
Pneumokokken.[2] Treten die Bakterien in den Blutkreislauf ein,
können invasive Infektionen wie bakteriämische Lungenentzündung,
Gehirnhautentzündung und Blutvergiftung auftreten und trotz adäquater
Therapie innerhalb weniger Stunden zur akuten Lebensbedrohung werden.
Im Vorjahr wurden in Österreich 323 Fälle schwerer invasiver
Pneumokokken-Erkrankungen registriert - das ist im Schnitt fast ein
Mensch pro Tag - 14 davon mit tödlichem Ausgang.[1]

Impfen schützt: Impfaktion startet jetzt

Eine Schutzimpfung kann das Ansteckungsrisiko erheblich senken. Sie
wird laut Österreichischem Impfplan, der jährlich vom
Bundesministerium für Gesundheit und Experten des Nationalen
Impfgremiums überarbeitet wird, Säuglingen und Kleinkindern ab dem 3.
Lebensmonat und allen Personen empfohlen, die ein erhöhtes Risiko
aufgrund einer chronischen oder Immunschwäche-Erkrankung haben. Da
Pneumokokken-Infektionen vor allem bei älteren Menschen
schwerwiegende Atemwegserkrankungen verursachen, ist die
Schutzimpfung auch allen Erwachsenen ab dem 51. Lebensjahr
anzuraten.[3]

Der Impfstoff ist das ganze Jahr über in den Apotheken verfügbar. Am
1. Oktober startete die jährliche Impfaktion, wodurch die Impfstoffe
bis 31. März 2016 zum vergünstigten Preis erhältlich sind - im Rahmen
des Kinderimpfprogrammes ist die Schutzimpfung im ersten und zweiten
Lebensjahr sogar kostenlos.

Schutz für sich selbst und andere

Trotz Preisnachlass und Aufklärung nimmt die Impfmüdigkeit in unserem
Land stetig zu und damit die Gefahr von epidemieartigen Ausbrüchen
gefährlicher Infektionskrankheiten. "Mit einer Schutzimpfung kann
nicht nur der eigenen Erkrankung vorgebeugt werden", erklärt Prof.
Dr. Robin Rumler, Geschäftsführer von Pfizer Österreich. "Wir können
dadurch auch unsere Familie und andere Menschen schützen, die nicht
geimpft sind. Durch die Unterbrechung der Infektionskette entsteht
eine so genannte Herdenimmunität, und viele Infektionskrankheiten wie
Pocken oder Kinderlähmung konnten in Österreich durch diesen Effekt
glücklicherweise bereits ausgerottet werden." Bereits seit
Jahrzehnten spielt Pfizer durch die Entwicklung und Produktion von
hoch wirksamen Impfstoffen eine zentrale Rolle in der Bekämpfung von
tödlichen Infektionskrankheiten.

Linktipps: Wissenswertes über Impfungen:
http://www.pfizer.at/gesundheit/impfstoffe

Pfizer - Gemeinsam für eine gesündere Welt

Pfizer erforscht und entwickelt moderne Arzneimittel für Menschen in
allen Lebensphasen. Mit einem Forschungsetat von 8,4 Milliarden
US-Dollar im Jahr 2014 zählt Pfizer zu den größten forschenden
Pharmaunternehmen der Welt und setzt neue Standards in verschiedenen
Therapiegebieten wie beispielsweise Herz-Kreislauf- und
Stoffwechselerkrankungen, Entzündungserkrankungen, Krebs,
neurologische Erkrankungen und Schmerz, seltene Erkrankungen oder bei
Impfstoffen. Weltweit arbeiten mehr als 10.000 Forscher und etwa
80.000 Mitarbeiter bei Pfizer daran, Krankheiten zu heilen, zu
lindern oder vorzubeugen. Pfizer, mit Hauptsitz in New York, ist in
über 80 Ländern mit Niederlassungen präsent und erzielte im
Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von rund 49,6 Milliarden US-Dollar.

In Österreich gliedert sich das Unternehmen in zwei Gesellschaften:

Die Pfizer Corporation Austria GmbH umfasst rezeptpflichtige
Medikamente und rezeptfreie Produkte und ist ein wichtiger Partner
der medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich. Um mehr
über unseren Einsatz zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at.

Die Pfizer Manufacturing Austria GmbH ist unser Produktionsstandort
in Orth an der Donau wo der weltweite Bedarf der Impfstoffe zum
Schutz gegen die durch Meningokokken der Serogruppe C verursachte
Meningitis (MenC) und gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
hergestellt wird.

Referenzen

1 Jahresbericht 2014 der Nationalen Referenzzentrale für Pneumokokken
2 Verein zur Förderung der Impfaufklärung (VFI)
3 Impfplan Österreich 2015, erhältlich unter: www.bmg.gv.at/impfen

PPR-30-15/1/29.09.2015

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