Grüne Wieden verlangen in Causa „Wieden Leaks“ Antworten von Bezirksvorsteher Plasch

Wien (OTS) - Antworten in der Causa "Wieden Leaks", der Weitergabe vertraulicher Daten durch den Bezirksvorsteher, verlangen die Grünen Wieden. Aus der Bezirksvorstehung sind offenbar jahrelang hunderte dem Amtsgeheimnis unterliegende Akten und Bescheide umstandslos an die Parteifreunde von Bezirksvorsteher Plasch weitergeleitet worden. Durch einen Fehler des Webseitenverantwortlichen der SPÖ Wieden waren die Dokumente öffentlich abrufbar.

"Auch wenn die Dokumente mittlerweile nicht mehr öffentlich abrufbar sind, bleiben die entscheidenden Fragen unbeantwortet: Wenn Herr Bezirksvorsteher Plasch sagt, er habe die Daten nicht weitergegeben, wer war es dann? Wer hat die Daten in der SPÖ Fraktion entgegengenommen und im SP-Intranet bzw. Internet veröffentlicht? Wurde die Trennung zwischen Bezirksvorstehung und Klub die ganze Periode lang nicht praktiziert? Wie viele Aktenstücke sind betroffen? Wurden die Akten von allen SPÖ Servern gelöscht, oder bedeutet die Aussage das Datenleck wurde repariert nur, dass die Bescheide nicht mehr für jedermann abrufbar sind? Ist das eine gängige Praxis auch in anderen SPÖ regierten Bezirken?" fragt Mathias Tausig, Bezirksrat und Datenexperte der Grünen Wieden. Die Bezirksgrünen verlangen eine lückenlose Aufklärung über diesen Datenskandal. "Bescheide und Dokumente sind vertraulich zu behandeln und nur für amtsnotwendige Zwecke zu verwenden", so Tausig.

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