• 07.10.2015, 09:09:45
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JG-Scheiblauer zur Flüchtlingsfrage: „Helfen statt hetzen!“

Junge Generation Niederösterreich fordert eine faire Verteilung der Kriegsflüchtlinge auf alle EU-Länder

Utl.: Junge Generation Niederösterreich fordert eine faire
Verteilung der Kriegsflüchtlinge auf alle EU-Länder =

St. Pölten (OTS) - Menschen, die Krieg miterleben und ihr Hab und Gut
zurücklassen mussten, großteils jahrelang bereits in
Flüchtlingslagern der Nachbarländer zugebracht haben, kommen nach
Europa und suchen hier Schutz und Hilfe. "Sie kommen nicht, um uns
etwas von unserem verdienten Geld weg zu nehmen, schon gar nicht
infiltrieren sie uns, um eine islamische Revolution in Europa zu
vollziehen. Diese Menschen sind desillusioniert, schwach, hungrig und
haben Sehnsucht nach Frieden. Sie flüchten in Länder, in denen
Sirenen, nur noch am Sonntagmittag heulen, um uns zu sagen es ist
Zeit zu essen!", so Albert Scheiblauer, Landesvorsitzender der Jungen
Generation NÖ.

Die Flüchtlinge haben zu Hause genauso gelebt wie wir - Haus/Wohnung,
Auto, TV, Schulen, Kindergärten, Einkaufszentren, Schlendern in der
Fußgängerzone,… - bis radikale politische Kräfte mit Gewalt Einfluss
nahmen auf das Leben bis dahin glücklicher Familien. Bomben fielen,
Drohungen wurden ausgesprochen, wenn man sich weigern würde, für eine
bestimmte militärische Gruppe zu kämpfen, Folterungen folgten, an
einen normalen Alltag war nicht mehr zu denken. Scheiblauer: "Diese
Menschen hatten ein Leben wie wir, sie waren GeschäftsinhaberInnen,
Studierende, LehrerInnen, … - von einem Tag auf den anderen hatten
sie nichts mehr, außer einen Rucksack mit dem Nötigsten und ein paar
Erinnerungen. Von jetzt auf gleich mussten sie mit ihren Liebsten vor
dem Tod flüchten! Liebe NiederösterreicherInnen - das könnten WIR
sein!"

Europa müsse nun endlich aktiv werden, fordert die Junge Generation
NÖ die rasche Installierung der Hot-Spots an den Außengrenzen und die
Akkordierung einer Flüchtlingsquote für alle EU-Staaten mit
einheitlichen Unterkunftsstandards und einheitlichen, nach Kaufkraft
abgestuften, finanziellen Leistungen. Außerdem die finanzielle
Unterstützung der großen Flüchtlingslager in der näheren Umgebung
Syriens, Iraks und Afghanistans, um den Menschen dort Verpflegung,
medizinische Versorgung und menschenwürdige Unterkünfte zu
ermöglichen.

"Auch die Junge Generation Niederösterreich stellt viele HelferInnen
in der Betreuung von Flüchtlingen in Österreich - von der kleinen
Einheit einer Familie in der Privatunterkunft bis zu Hilfeleistungen
am Westbahnhof oder dem Organisieren eines unbeschwerten Tages für
Flüchtlingskinder in Traiskirchen. Ich möchte mich für diesen Einsatz
bei allen ÖsterreicherInnen herzlich bedanken und darf aus eigener
Erfahrung sagen, ein Gespräch mit diesen Menschen, die sich -
bewundernswerter Weise - trotz aller Kriegswirren ihre Herzlichkeit
behalten haben, schlägt alle Vorurteile in die Flucht und verlangt
danach noch mehr Hilfestellung zu geben", so Scheiblauer
abschließend.

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