• 03.10.2015, 11:00:01
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Krüger-Fischer zeigt Bildungs-Baustellen in NÖ auf

Team-Stronach NÖ Funktionärinnen machen gegen politisch bedingte Fehlentwicklungen im Schulbereich mobil

Utl.: Team-Stronach NÖ Funktionärinnen machen gegen politisch
bedingte Fehlentwicklungen im Schulbereich mobil =

St. Pölten (OTS) - Nun gibt es in NÖ auch Baustellen im
Bildungsbereich, warnt die Landesobfrau des Team Stronach für NÖ,
Renate Krüger-Fischer. Nicht nur, dass in Wr. Neustadt zugeschaut
wird, wie Schulen wegen schlechtem Wirtschaftens der Stadt
geschlossen werden müssen, werden auch die Posten im Schulbereich
nicht nach Qualifikation besetzt, sondern nach Parteizugehörigkeit
und deren Dauer.

Krüger-Fischer konkretisiert ihre Kritik: "Was unsere Schulen
brauchen, sind anerkannte Fachleute. Statt dessen macht
Landeshauptmann Pröll den langjährigen ÖVP-Politfunktionär und
karenzierten Lehrer Heuras zum Landeschulratspräsidenten. "Wie
bereits unsere Bildungssprecherin, LAbg. Dr. Gabriele Von Gimborn,
kritisiert hat, darf Schule in NÖ nicht zur Baustelle verkommen. In
NÖ regiert in den Schulen das Parteibuch statt objektiver
Postenbesetzungen", unterstreicht Krüger-Fischer auch Von Gimborns
Angriff auf den Wr. Neustädter Bürgermeister Schneeberger: "Ja,
Schneeberger soll das Problem "hausgemacht" lösen und nicht zum Bund
um Geld jammern gehen. Das von ihm als Klubobmann maßgeblich
mitgestaltetet Kulturbudget ist dermaßen aufgeblasen, dass man da
Geld zu den notleidenden Schulen in Wr. Neustadt umschichten könnte."

"Wir fordern Politik raus aus den Schulen, objektive
Auswahlverfahren, beginnend ganz oben im Landesschulrat bis hinunter
auf Schulebene, aber auch bei der Leitung der Kindergärten, die als
Bildungseinrichtungen immer wichtiger werden", fordert
Krüger-Fischer. Einen besonders bitteren Beigeschmack hat Heuras
Ernennung zum Landesschulratspräsidenten noch zusätzlich.
Offensichtlich mußte er auf dieses Amt abgeschoben werden, damit
Platz ist für einen Karrieresprung des Landesgeschäftsführers der
ÖVP, Karner, der nun 2. Landtagspräsident werden soll. "Das zeigt den
Wert von Schulpolitik in NÖ. Die dient hier in erster Linie zum
unverschämten Versorgen von Parteifreunden mit gut bezahlten Posten
und nicht dem Wohl unserer Kinder", empört sich Krüger-Fischer.

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